Vorrede des Uebersetzers. ix
Arzneykrämcr keinen Unterschied macht,und bey vielen vernünftigen die ganzeKunstin eine völlige Verachtung kommt, daman solche für nichts anders anstehet, alsein Gewerb, welches von dem Eigen-nutz erfunden worden, einem Theil derMenschen von den Krankheiten den Un-terhalt und Anlas zu Anhäufung grosserReichthümer zu verschaffen. In der Thatwäre ein solches das niedertrachtigste un-ter allen Gewerben, da man fich des gro-ssen Elendes der menschlichen Natur zunutz machte, den Menschen um sein Gutzu betrügen, und ihn auf solche Weisedoppelt unglücklich zu machen. Ein Ge-werb, welches eben deswegen die scharfe-sten Satnren und einen allgemeinen Spottder vernünftigen Welt nur gar zu wohlverdienen würde.
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