Vorrede des Ueberftkers. v
keinen schlechter» Vorwurf haben als dasLeben des Menschen.
Man hält es gemeinlich für eine unzwwfelhafte Wahrheit, daß für jede Krankheitbesondere Mittel vorhanden ftyen, welcheauf eine unbegreifiiche,einem Wunderwerkähnliche Weise, die Krankheiten verjagenund die verlohrne Gesundheit wieder her-stellen ; und daß daher zu einem Arzt nichtsanders erfodertwerde,als daßerdieftMittelsich suche bekandt zu machen, und von denbisherigen Besitzern auf alle möglicheWeise, durch Liebkosungen, oder reicheBelohnungen, oder mit List, zu erwer-ben ; je mehr einer dergleichen Mittel be-sitze , je mehr verdiene er auch den Na-men eines grossen Arzts, und er habe zuglücklicher Ausübung seiner Kunst nichtsanders nöthig, indem dergleichen Mittel
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