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2 (1859)
Entstehung
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177
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Fünfzehnte« Kapitel. Kohlensaure. 177

lime denselben Zweck erreichende Construction ist in Fig. 21 ab-gebildet. Die grosse Flasche enthält selbst das Quecksilber, und dies

wird durch den Druckdes entwickelten Ga-ses in die Glasröhrehineingetrieben. Aufdem Quecksilber liegteine Schicht starkeraber nicht rauchenderSalzsäure bis zu einemStriche. Man misstdie Quecksilbersäule vondem Niveau in derFlasche bis zu der Höhein der Glasröhre nachMillimetern aus, underhält so den Druck desGases. Der Versuchwird in der Art ange-stellt, das« man die zuuntersuchende abgewo-gene Probe in Filtrir-papier einwickelt, in denHals der Flasche ein-steckt, und dann miteiner Bewegung sowohldas Papicrconvolut hcr-unterschiebt, als auchzugleich die FlascheAl ' pavat schliesst. Das Queck-

silber beginnt sogleich zu steigen, und steigt bis alle kohlensaure Salzezersetzt sind. Es erreicht dann die höchste Höhe und sinkt nachher we-gen eintretender Absorption etwas herunter. Die Operation ist ungemeineinlach und leicht auszuführen, sowie auch die Zahlen sehr gut abzulesen.Eine Unsicherheit entsteht durch die zunehmende Absorption, für die manwegen der sich ändernden Zusammensetzung der Flüssigkeit keine Rech-nung tragen kann. Herr Dr. Pinkus empfiehlt, um die Absorption zuvormindern, die Säure mit quarzigem Sande zu vermischen.

Die gehobene Quecksilbersäule ist das Maass des Druckes der Luftim Apparate. Da die Quecksilberröhre gegen den Inhalt der Flaschesehr klein ist, so nimmt man an, das Volum bliebe constant. Unter die-ser Voraussetzung ist die Druckhöhe gleich der Spannung der Luft imApparate. Dieser Druck entsteht aus dem einfachen Barometerdrucke,den die Luft bei Schliessung des Apparates hatte, und dem in demselbenRaum comprimirten kohlensauren Gase. Gesetzt, das Luftvolum in der

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Dr. Pinkus