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1 (1859)
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100
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100 Zweiter Abschnitt. Alkalimetrie. (Säuren.)

Frische Trauben kann man als solche, oder auch den ausgepresstenSaft prüfen, was in diesem Falle freilich eine andere Bedeutung hat.Die zerquetschten Beeren koche man mit destillirtem Wasser und lasse,nach Zusatz von Lackmus, das Natron zutröpfeln. So erforderten40 Grm. Traubenbeeren von diesem Jahre (1854) 7,6 CC. Normalnatron,also 100 Grm. Trauben = 19 CC. Normalnatron. Wollte man von die-ser Säure so viel abstumpfen, dass nur 10 CC. Normalnatron gesättigtwurden, so hatte man auf 100 Grm. 9 mal 0,06911 = 0,622 Grm. koh-lensaures Kali zuzusetzen, also auf 100 Kilo 622 Grm.

Ermittelt man den Säuregehalt eines edlen und wohlschmeckendenWeins, so erhält man einen Maassstab, wie viel Säure man darin zulassen habe. Hätte man die Säure eines bereits fertigen Weins ge-messen , so würde die Menge des zuzusetzenden kohlensauren Kalis aufsHectolitre sich ohne Weiteres ergeben.

Dreiundzwanzigstes Capitel.

Citronen säure.

Substanz.

Formel.

Atom-gewicht.

Abzuwägen-de Menge für1 CC. Norm.-Natr. = 1 Prc.

Substanz.

1 CC. Nor-malnatronist gleich

45) WasserleereCitronensäure .

40) KrystallisirteCitronensäure .

C 4 I1 4 0 4C 4 H 4 0 4 + IIO

60

G9

ö Grm.

0,9

0,000 Grm.0,009

Die krystallisirte käufliche Citronensäure hat die Formel C4H4O4-(-HO und das Atomgewicht 69.

2 Grm. derselben forderten 28,8 CC. Normalnatron. Dies macht28,8 mal 0,069 = 1,9872 Grm. statt der gewonnenen 2 Grm.

2 Grm. derselben, mit Campechenholztinctur versetzt, forderten29 CC. = 2,001 Grm. statt 2 Grm.