50 Zweiter Abschnitt. Alkalimctrie.
Es wurden nun zur Controle 5 CC. derselben Aetzkalilauge im Ganzentitrirt und sie sättigten 21 CC. Normalkleesäure. Im ersten Falle hattensie 19,05 -|- 1,5 = 20,55 gesättigt, was also bis auf V 2 CC. überein-stimmt. Da jedoch die letzte Verfahrungsart, die Alkalität im Ganzen,und das kohlensaure Alkali durch Fällung mit Chlorbaryum allein zubestimmen, unsicher ist, so halte ich die zuletzt gewonnene Zahl für zu-verlässiger. Demnach ist 1,5 CC. Normalkleesäuie = 0,10366 Grm.kohlensaurem Kali und 21 — 1,5 = 19,5 CC. = 1,094145 Grm. Kali-hydrat. Diese Mengen auf die 5 CC. = 6,020 Grm berechnet, geben
kohlensaures Kali
1,722 Proc.
Kalihydrat........ 18,175 „
Wasser und Neutralsalze . . 80,103 „
100,000Ist die Menge des kohlensauren Alkalis vorwaltend, wie in deramerikanischen Pottasche und einigen Sodaarten, so titrirt man dieAlkalität im Ganzen; eine gleich grosse Menge fällt man mit Chlor-baryum, filtrirt rasch, bedeckt und titrirt die Alkalität des Filtrats, welchedem ätzenden Alkali entspricht. Dass die Natronsalze in ganz gleicherArt behandelt und nur nach den vor Natron stehenden Zahlen berechnetwerden, bedarf keiner Auseinandersetzung. So würde z. B. die obigeAnalyse, wenn sie für Aetnarron gegolten hätte,
kohlensaures Natron .... 1,320 Proc.
Natronhydrat....... 12,958 „
Wasser und Neutralsalze . . 85,722 „
100,000
gegeben haben.
Siebentes Capitel.
Natron.
Abzuwägen-
Substanz.
Formel.
Atom-gewicht.
de Menge für
1 CC. Norm.-
Säure=:lPrc.
Substanz.
1 CC. Nor-malsäureist gleich
C) Natrium ....
Na
23
2,3 Grm.
0,023 Grm.
7) Natron,
wasserleer . . .
NaO
31
3,1
0,031
8) Natronliydrat .
NaO -f HO
40
4,0
0,010
9) Trocknes koh-
lens. Natron . .
NaO + CO,
53
5,3
0,053
10) Krystallisirtes
kohlcns. Natron
NaO-f-COj-f-lOaq
143
14,3
0,143
11) Doppelt koh-
lens. Natron . .
NaO+2CO s +HO
84
8,4
0,084