Von dem Fieber der Pferde. 245
Wahl der Arzneyen, eben also auch in derOrdnung, dieselbe zu geben, nicht fehle.Folgendes wird wohl am vorlraglich-sien seyn: Während dem Frost kann mandas Pserd warm zudecken, ihme aber wederetwas zu fressen noch zu saufen anmuthen,wann aber der Frost vorüber, so wird fol-gender Einguß nicht undienlich seyn:Nimm guten weissen Wein, 2 Pfund,
Theriac, 2 Loch,
langen Pfeffer, t Loth,
Giftlatwerge, 2 Loth,
Haberöl, 1 Loth,dieses untereinander gemischt, und demPftrd warm eingeschüttet. Nach diesemmuß man das Pferd in einem wohl be-schlossenen Stall wohl zugedecket stehenlassen, da es alsdann ungefähr einenSchweiß bekommen wird: ist nun derpÄlox^8mu8 vorüber, und man findet,daß das Pferd etwas besser, als den Tagvorher, so giebt man ihm eine Purganz,welche nach der Große und Stärke desPferds m fünfthalb, bis ö Loth von fol-genden Pillen bestehen kann:Nimm Aloes hepat. 9 Quintl.
Ialappenpulver, anderthalb Quintl.