150
Rappen - Grind«
ches oben zu dem Durchlauf reeommen«diret worden, und den Strahl mit nach-kommendem Dupfwasser abtrücknen, undein trocknend Pulver von gebranntenAusternschalen und gebrannten Alaunauf den Strahl streuen.
Rappen - Grind - oder Feigwarjen.
Dieses sepnd Rauben, erhart und runz-licht, die sich in den Fesel und ober-halb des Beins ansetzen, auch manches-mal sich bis an die Knie erstrecken; siesind mehrentheils trocken und wassernnicht viel, sie thun aber dem Pferd weh,daß es davon hinken muß, bis es einwenig erwärmet, und in den Gang kommt,alsdann kann es besser gehen.
Diesem zu begegnen, so sollen erstlichdie Rappen mit Brunz und Kalk abge-waschen werden, bis die Räuden abfal-len hernach binde Sauertaig darauf, undbediene dich dann folgender Salbe:
Nimm alten Schmeer 6 Loth,Quecksilber 2 Loth,Schwefel, i Loth,Looröl, 2 Quintl.den Schmeer lasse vorerst ans, daß sie