der Pferde.
79
wann es auch stark an ihnen ist, fallen siegar nieder, und gebärden sich jammerlich.Jagt man sie aber auf, können sie die Füs-se nicht wohl fortbringen; endlich gestehetihnen der Kiefer, und führen allerdingseinen Wandel, wie oben bey der Hirsch-krankheit beschriebe^ und ist selbes unddieses schwerlich von' einander zu unter-scheiden.
Wann nun obberührte Zeichen vor-handen sepnd, und es noch im Ansang,so brauche folgendes:
Nimm Baldrianwurz, 2 Loth,Rauten mit samt dem Saamen,Quendel, jedes 1 Hand voll,Lorbeer, 15 Stück,Sassran, 1 halb Quintl.zerschneide und zerstcsse es, hernach lassees mit einer halb Maas Wein und zweyLöffel voll Baumöl so lang, als ein har-tes C'y sieden, und schütte es auf einmaldem Pferd ein.
Wann dann verspühret wird, daß derKiefer wollte gesteben, so lege ihm die 3Eidsinger ins Maul, und sprich: He-phata, das ist, thue dich auf; und fahrehernach an dem Pferd Hinter sich mit des