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64 Wind - Rehe der Pferde.
ein Schöpplein frisch Wasser damit, und'schütte es ihm ein, wann es vorher wohlumgerühret worden, hernach führe eseine Weile hin und wieder.
Oder brauche obiges, so zu dem Ueber-fressen recommandiret worden. Es kannauch die Hand mit Baumöl geschmieretwerden, um desto eherOeffnung zu machen,und zu dem Pferd zu langen.
Wind - Rehe der Pferde.
Die Wind «Rehe vergleichet sich aller-dings mit der Futter-Rehe oder Dann-gicht. Bei diesem Uebel zeigen sich zumUnterschied folgende Umstände: es hatdas Ansehen, als wollte das Pferd ver-siicken, es schlehbauchet. als wäre es herz-schlechlig, die Adern laufen iHm um die Au-gen herum auf, es leget sich auch nieder, sie-het aber bald wieder auf: und dieses kannauch seinen Ursprung nehmen vom Ueber-fressen, und sonderlich wann man die Pfer-de hernach noch dazu saufen lässet, da wer-den dann denen Wiudcn ihre Wege oderMeatus verstopfet, daß sie nicht frei durch-vaßiren können, und weilen sie alsdenn insStecken gerathen, müssen sie nothwendigobbemeldte Ungelegenheit verursachen.