5^ Vlutstallen der Pferde.
Schoppen warmer Brühe ein, darin«Rheinfarren gesotten worden: so wird sel-bes durchbrechen.
Blutstallen der Pferde.
Dieses nimmt mehrentheils seine Ur«fach daher, wann sich ein Pferd unver-sehens oder durch Fallen oder Stössenweh im Rücken oder Creuz gethan hat.
Oder es rühret dieses Blutstallen auchmanchmal dal)er, wann etwa» ein Pferdihm weh in dem Creuz gethan hat, diesesaber niemalen ohne geronnenes Blut ab-gehet, daß es sich hernach mehrmalen bisin die Blasen ergiesset, oder mit dem Was-ser in die Blasen circuliret, es begiebt sichauch mehrmalen, daß ein Pferd ungefähretwas ungesundes emfrisset, dahero dannhernach das Geblüt eine Scharfe an sichnimmet, aus seiner Circulation tritt, unddeswegen hernach das Wasser nicht zuseiner gehörigen Däuung gelangen kann,sondern mit dem Blut vermischet ist, undalso nothwendig dadurch ein Blutstallenverursacht werden muß.
Was die Cur anbelanget, so lasse demPferde erstlich zu Ader: dazu können aber