Friscl der Pferde.
SI
linke Ohr, halte es eine Weile zu hernachreibe es ihm wohl, u. wenn das ihm gleichim Anfang gethan wird, wird es ihm wohlnachlassen; wäre es aber in etwas überse-hen worden, so nehme auch Pfeffer undSalz unter einander vermischt, thue dar-von in ein Rohr, und blase es ihm in dieNasen, dicke «hm auch die obern Lefzenwohl mit einer Flieten, und reibe sie wohlmit dem Salz und Pfeffer, stich ihm auchden dritten Rachen« und laß »hm auf bee-ilen Seiten gegen unten die Adern an derZungen, so wird.es bald besser werden.Inzwischen decke es warm zu, und füh-re es eine Weile spatziren.
Will man aber ihm, wie man zu redenpfleget, die Frisel nehmen, so misset manmit dem Ohr herunter gegen der Kehl, fassetbei dem Spizen die Drüsen mit der Handoder Zangen, eröffnet sie mit der Flieten u.grabet die sandlechte Materie heraus mitder Flieten hernach thut man Salz hinein,wann es vorher wohl ausgedruckt worden.Andere fassen die Drüsen nur mit der Zan-gen, und klopfen sie wohl mit einem Ham-merstiel, und reiben sie hernach ziemlichlang mit der Hand, um desto mehr selbe zuC 2