Vorrede.
manchmal an guten und approbirtenRecepten. Ich will aber niemand seinegutmeinende Intention damit getadelthaben, und bilde mir auch nicht ein,daß ich alles in diesem kleinen Raumbeigebracht habe, und man nichts mehrhatte beybringen können. Wer nunetwas besser zeigen will, dem will ichnicht entgegen seyn. Es giebt aber vielleichtsinnige und tadelsüchtige Gemü-ther, die eher etwas verachten, als bes-ser machen, oder, was sie sich nicht ge-trauen nachzuthun, mit einer schwar-zen Farbe beflecken, ja es vermeinenöfters solche Leute, daß wann sie et-was gelernt haben, und es andere Leu-te auch wissen, ihnen solches nimmer,wie vorher, diene. Ist es doch allemalbesser, auch dem Nächsten mit etwaszu dienen, als sein verliehenes Pfund indem faulen Sack herum zu tragen,oder gar mit unter die Erde zu nehmen.
Der günstige Leser wolle aber dieses,was ich ihm offerirt habe, mit dankba-rem Gemüth an-und aufnehmen, undes zu gut halten, bis (so Gott will) et-