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Günstiger Leser l
^s ist männiglich bekannt, wasmassen schon viele Rosse oder Rind-vieh aus Verwahrlosung oder Verab-sgumung haben crepiren und daraufgehen müssen; da es ihnen im Gegen-theil nicht geschehen wäre, wann manihnen zeitlich mit dienlichen Arzneimit-leln begegnet wäre. Daß dieses abergeschiehet, ist solches die meiste Ursach,daß solche Leute, die um die Rossesind, und ihnen pflegen sollen, wenigoder gar nicht in der Roßarznei infor-mirt oder berechtigt sind; es fehletauch manchmalen an den Roßärztenselbsten, oder sie sind zu weit entlegen,daß man sie nicht gleich haben kann.
Es haben zwar schon vor Zelten ei-nige berühmte Manner tressliche Roß-arzneibncher geschrieben, und solche,den Liebhaber darinnen informirt zu ma-chen, u. ihnen damit zu dienen, in den