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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
Entstehung
Seite
320
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auf wird die Mischung trübe und das harzichtö'Etract fällt in Klumpen nieder. Die oben dar?überstehende Feuchtigkeit gießt man in eine ande-re Anstedscherbe und gießt von neuem Wasser dar-über, und dies wiederholt man solange bis nichtsmehr niederfällt. Msoenn trockne man das er-haltene harzichtö E/tmct mit gelinder Warme.

'^ Ilpoche/ernnhme Lxtrattum ttorurn 2rnicX.Wohwerleyhwmeneytra«.

Man nehme Wohlverlevblumen Ein Pfund,

Brunnenwasser acht Pfund,und koche sie zusammen Eine Stunde lang, als-denn thue mail die breyichte Masse in einen SackSoll starker Leinewand und presse sie aus, hier-aus gieße man wieder etwas kaltes Wasser aufdie ausgedrückte Masse daß sie wieder breyichtwerde, und presse sie von neuem aus; mit die-sem Wasserzugietzen und Auspressen fahre manso lange fort, disdie ausgepreßte Feuchtigkeit we-der Farbe noch. Geschmack mehr hat. Die aus-gepreßte Feuchtigkeit wird alsbenn zusammenge-gossen und vier und zwanng Stunden ruhig ste-hen gelassen, damit sich die grobem Theile zu Bo-hrn setzen, alsdenn seche man die helle Feuchtig-keit'durch Leinewand und dampfe sie bey gelin-dem Feuer ab; je dicker die Feuchtigkeit wird, de-M gelinder muß der Grad des Feuers seyn unddesto fleißiger muß sie umgerühret werden.

Apothekernahme 2xlsI<!tum cnrlie« calcÄiill?.Cascarillencxtract.

Man nehme Cascarillenrinde Ein Pfund,

guten Brandewein.sechs Pfund,lasse es zwey Tage in gelinder Wärme stehen, alsü

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