Druckschrift 
Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
Entstehung
Seite
263
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

besteht es aus einer besondern aufi'oßlichen Er-de, t^'man Bittersalzerde nennt und aus Vi^trio/saure. Es hat sehr kleine zarte, nmtze unvglänzende Kristallen, die in der Figur denGlHuhersalzknst.'.3cn GM) sind, es fthmcktbitter und kühl, laßt sich leicht im Wasser auftlösen/ m-d zerfällt auch ^-aber nicht so-starkund bald wie das Glaubersalz, an der tu ff.Wetm es^ im Wasser aufgelößt wvrdtn, undwan gießt eme Potaschenaufiösung oder Kalk-wasse^5'n;u oder man schüttet unaufgeloßtettKalk hinein: so schlagt PH eine weiße Erde nie-der und das Salz wird zerstört. Es giebt mitKohlnistaub geschmolzen keine Schwefellcber.Man findet es auch in de^ Natur in einertrock-mn salzichten Beschaffenheit ausgewittert, hie-her gehört z. E. das Alpcnsalz. Man'Wft esauch in verschiednen Mineralwässern an> dieman deswegen Bitterwasser nennt z. E. imSedlitzer, Seids6)ützer^ und Egcriscnen Was-ser, woraus es durch eine bloße Abdunstnngzur Kristallisation geschickt gemacht, unb durchanhaltendes Nmrühren der angerauchten !au-ge in die gewöhnliche kleine kristallimsche Formgebracht werd. Statt des Bittersalzes bekonuntman oft Glauberisches Wundersalz; der küh-lende minder bittere Geschmack, und das vielgeringere und spätere Mehlichtwcrden, und diekleinern Kristallen unterscheiden es. Oft be-temmt man auch ein Gtzmengsel aus Wunder-R 4 salj/