dem Gold die grösie Dehnbarkeit. In deriuft, «n Feuer und im Wasser ist es unverän-dert. Die Salpetersäure (das Scheidewas-ser) lößt es ganzlich auf, aber in Königswas-ser bleibt es unaufgelößt, von Schwefeldäm-fen läuft es schwarz an. Es wird meistentlMsaus Erzen geschmolzen, doch auch gediegengefunden.
Apothekernahme ^urum loUatum.
Aecbreo Nlanyold. Es wird von rei-nen Goldplatten zubereitet, die zwischen ie^der, das auf eine besondere Art aus Gedär-men gemacht ist, so gehämmert wird, daß eshaardünne, fein und zart wird. Es wird ingroßen und kleinen Büchern verwahrt und ver-kauft, und wird insgemein in vier Sorten ge-theilt, i) Degengold 2) Pisiolettgold, 3) Buch-bindergold 4) Apothekergold. Der Apothe-ker muß zuvor, vermittelst des Königswassersallemal versuchen, ob sein erkauftes Blattgoldrein sey.
Apothekernahme lüernlla.
Blepweiß. Ein schweres weißes undvon Geschmack süßliches Pulver, das beymAnfühlen die Hände weisst färbt. Man berei-tet es, indem man Bley dem Dunst einerPfianzensäure solang aussetzt, bis es in eineweiße staubichte Materie zerfressen wird. ManO 5 erhalt
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