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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
Entstehung
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122
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Apdthekemahme carä2mamum minus.

Cardemomen, tolliculi amomi carä^-innmi Linn, Die Frucht ist eine dreyeckichte,einen halben Zoll lange, sehr leicht gestreifte,bleiche Schote. Inwendig ist sie in drey Zel-len Zecheitt, in deren jeder zwey Reihen Saa-men enthalten sind. Die^ Saamenkörner sindeckickt, runzelicht, auswendig braunröthlich,inwendig weiß. Der Geruch ist angenehmund kampherartig und der Geschmack scharf»So lange die Körner noch in der Schote einge-schlossen sind, haben sie einen starker« Geruchund dunklere Farbe, daher muß man die Car-demomen so lang in ihren Schoten anfbewah«ren bl'S man sie brauchen will.

Apothekernahme CarieX.

Feigen, ist eine getrocknete, fleischichteFrucht, die auswendig weißgelb aussteht, in-wendig ist sie bräunlich und hat viel« gelbeSaamenkörner. Die aus Marsilien in Kör-ben zu uns kommen, (Marsilianische Korbfei-gen) sind die besten. Incu5 heißen die frische»Früchte, die getrockneten aber caric^. Manmuß die frischen, schweren, weichen, grosen,zähen, gelblichen, mit vielen Saamen ange-füllten auslesen. Die schwarz gewordenen,harten und von Würmern angegangenen, tau-gen nichts. Es ist die Frucht des Feigen-baums