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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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Bibergeil erhalten wir aus Preußen oderPohlen über Danzig, nach diesem verdienetdas, welches aus Rußland kömmt, den Vor-zug ; das schlechteste ist das sogenannte Engli-sche, das aus America in kleinern und schwär«zern Beuteln gebracht wird. Gutes Biber-geil muß in großen Beuteln enthalten, schwerund trocken (doch nicht ganz ausgedörret) seyn,auch einen durchdringenden widerlichen Ge-ruch haben und bitter eklicht schmecken. Manhat auch nachgemachtes Bibergeil, und diesist das allerschlechteste, es riecht und schmektnicht stark, ist bröttich, harzig oder fettig, manfindet auch keine dünne Hautchen darunter,auch sind die Beutel, worin es liegt, nicht sohökricht und platt gedruckt, als beym rechtenBibergeil.

Apothekernahme <5erg.

wachs ist eine zähe mehr oder mindergelbe Substanz, die von den Bienen (apisineUelica) aus dem Blumenstaub der Pflanzenzubereitet und zu Erbauung ihrer Zellen ge-braucht wird. Man erhalt das Wachs, wenndas Honig schon ausgepreßt worden, auchdurch das Erwarmen und Auspressen der Zel-len; man reinigt es mit Wasser, und gießt esin Scheiben oder Kuchen, und dies ist dasgelbe Wachs, cera citrina oder Kava. Wenndieses einigemal nach einander geschmolzen und

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