Stereoskope.
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einander liegen, im Sehfelde übereinander fallen zu lassen. Denken Siesich, a e b und b g c seien die Zeichnungen, denken Sie sich, A und Bseien meine beiden Augen, und ich lege vor jedes Auge ein Prisma mitder brechenden Kante nach der Nasenscite hin, also umgekehrt von derLage, in welche wir die prismatischen Gläser für unsere prismatischenBrillen bringen; so werden die Strahlen e n und g m in der Weise ge-brochen werden, wie es die Figur 59 zeigt, e wird für das Auge Anach b, g wird für das .Auge B auch nach b verschoben werden, undjetzt fallen die beiden Zeichnungen im Sehfelde übereinander. Jetzt kannich mir die Zeichnungen noch vergrössern, indem ich mir auf jedes Prismanoch eine planconvexc Sammellinse klebe, wie dies in der Pigur 59 dar-gestellt ist. Dann sehe ich diese beiden Bilder durch eine Lupe an.Jfun kann ich aber von vorneherein, und das geschieht thatsächlich, zweiprismatische Sammelgläser schleifen und diese gleich benützen, erstens
Fig. ÜO.
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um die Zeichnungen zu vergrössern, zweitens um ihre Bilder in derWeise im Sehfelde zu verschieben, dass sie im Sehfelde übereinanderfallen. Wenn Sie sich also denken, Sie nehmen aus einer Dissections-brille die Gläser heraus und drehen sie so herum, dass das, was in derBrille an der Schläfenseite war, jetzt an der ISTasenseitc liegt, so habenSie Gläser, wie sie in das Brewster'sche Stereoskop hineingehören.
Iiolmholtz hat noch ein sogenanntes Tclestereoskop construirt.Dieses besteht aus zwei Spiegeln, c d und c e, und aus zwei anderenSpiegeln, gf und h i. Nun denken Sie sich, a wäre das linke Auge und'b das rechte, und ich sehe in diese Spiegel hinein, so werden sich ent-fernte Gegenstände durch doppelte Keflexion spiegeln. Das Auge a wirddiese Gegenstände in derselben Weise sehen, wie das von ihm selbstdurch doppelte lleflexion erzeugte Spiegelbild a, die Dinge sehen würde,und das Auge b wird die Dinge sehen, wie sie sein durch doppelte Re-flexionen erzeugtes Spiegelbild b f sehen würde, Es ist also so, als ob sich