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Aromatische Verbindungen.
anlagernd nur mit einer seiner Valenzen an den Kohlenstoff gebundenwerden, und zwei zweiwerthige Sauerstoffatome derart in das Moleküleinführen, dass die zwei noch freien Valenzen des Stickstoffatoms durchzwei von den vier Valenzen der beiden Sauerstoffatome gesättigt werdendie zwei weiteren Valenzen der Sauerstoffatome aber zu ihrer wechsel-seitigen Verlöthung verbraucht werden. Also:
C„Ä-n[2> oder
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(i. Wenn die Wasserstoffatome des Benzols durch den Ammoniak-rest NIL (Amid) ersetzt werden, entstehen die Amidoderivate desBenzols.
7. Wenn ein vierwert-higes Kohlenstoffatom für ein Wasserstoffatomin das Benzol eintritt, so können die dann noch freien drei Valenzen desersteren durch Wasserstoff gesättigt sein und so die Methylgruppeeintreten. Die sämmtlichen Wasserstoffatome des Benzols können aufdiese Weise allmählich durch C1I 3 (Methyl) substituirt werden und so diedem Benzol homologen Kohlenwasserstoffe entstehen. In ganzanaloger Weise können aber auch andere einwerthige Alkohol-radicale in den Benzolkern eingeführt werden, woraus Kohlenwasser-stoffe hervorgehen, die ebenfalls als substituirte Benzole angesehen wer-.den müssen. Durch ein vierwerthiges Kohlenstoffatom kann weiterhindie Atomgruppe CH 2 OH, die Atomgruppe CO II und die GarboxylgrupplCO.OH eingeführt werden: Aromatische Alkohole, aromatischeAldehyde, aromatische Säuren.
Neben diesen Derivaten sind aber noch zwei Reihen derselben zuerwähnen, welche den aromatischen Verbindungen eigenthümlich unddurch die Structur des Benzols bedingt sind, nämlich die Chinone undjdie Azoverb indungen.
8. Die Vertretung zweier Wasserstoffatome des Benzols durch einzweiwerthiges Sauerstoffatom, ein bei den Fettkörpern so häufiger Fall,ist der Theorie nach bei der eigenthümlichen Stellung der Kohlenstoff-atome des Benzols, von denen jedes nur ein Wasserstoffatom angelagerthält, nicht wohl denkbar. Wohl aber können zwei benachbarte Was-serstoffatome des Benzols in der Art durch zwei Sauerstoffatomeersetzt werden, dass sich dieselben mit je zwei ihrer Valenzen unter
sich selbst binden; z. B.: CßrL, n >- Derartige Derivate heissenChir
none.
9. Durch gewisse Beactionen erhält man aus dem Benzol Derivate,in welchen zweiBenzolreste durch zwei dreiwerthigeStickstoffatomein der Weise verkettet sind, dass von jedem Stickstoffatome zwei Valenzenzur gegenseitigen Bindung verbraucht sind , während die dritte Valenz
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