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Dreiwertliige Alkohole und ihre Derivate.
Cocustalg.
Fette Octedes Pflan-zenreichs.
Man theiltsie innichttrock-nende undtrocknendeein.
Cocustalg, Cocosnussbutter. Durch Auskochen des Kerns der Nüssevon Cocos nucifera erhalten. "Weiss, von Salhenconsistenz, milde schmeokendschmilzt bei 20° C. und wird leicht ranzig. Enthält vorzugsweise Cocinsäure-und Oelsäureglycerid. Dient zur Bereitung von Toilettenseifen. Auch Kerzenhat man daraus verfertigt.
Zu den festen vegetabilischen Fetten gehören ferner noch die Galambut-ter, Maliwabutter (von Bassia butyraeea und longifolia), die Carapabutter(von Carapa Ouineensis), der Pineytalg (von Vateria indica) und das Kokkels-kömeröl (von Menispermum Cocculus).
2. Flüssige vegetabilische Fette.
Oele. Man theilt sie ein in nichttrocknende und trocknende Oele.
Die Letzteren unterscheiden sich von den übrigen Oelen namentlich da-durch, dass sie in dünnen Lagen an der Luft zu einer festen zähen Masse ein-trocknen; ihr specifisehes Gewicht ist etwas grösser als das der übrigen Oele,sie werden weniger leicht ranzig, und geben mit salpetriger Säure kein Elaidin.Die in ihnen enthaltene Oelsäure scheint eine andere Zusammensetzung zubesitzen (vergl. S. 224).
Nichttrocknende Oele.
Nichttrock-nende Oele.
Baumöl.
llandolol.
Rapsul.
Baum- oder Olivenöl. Oleum Olioarum. Wird aus den fast reifen Früch-ten des namentlich im südlichen Europa gedeihenden OJivenbaums, Oka euru-paca, durch Auspressen gewonnen. Farbloses bis blassgelbes Oel von feinemGeruch und Geschmack. Besteht vorzugsweise aus Oelsäure- und Palmitin-säureglycerid, von denen Letzteres sich in der Kälte abscheidet, wodurch dasOel fest wird. Dient als Nahrungsmittel, in der Pharmacie zur Bereitungmehrerer Präparate, in der Marseiller Seifenfabrikation und zum Färben mitKrapproth in der Färberei. Auch als feines Schmiermittel findet es Anwendung.
Mandelöl. Oleum amygdalarum duleium. Wird aus den Samen von Amygdaluscommunis, sowohl den süssen wie den bitteren gewonnen. Hellgelb, dünnflüssig,von sehr mildem Geschmack und wenig Geruch. Wird leicht ranzig. Es ent-hält beinahe nur Oelsäureglycerid. Wenn bittere Mandeln zu seiner Bereitungdienten und die Presskuchen mit Wasser befeuchtet noch einmal in der Wärmeausgepresst werden, so können sich dem Oele geringe Mengen von blausäure-haltigem Bittermandelöl, welches sehr giftig ist, sich aber durch den Geruchzu erkennen giebt, beimischen. Das Mandelöl erstarrt erst bei — 25° C. Eswird vorzugsweise zur Seifen- und Pomadenbereitung, und in der Pharmacie an-gewendet.
Raps- oder Rapsöl, durch Auspressen der Samen von Brassica campestrisund oleifera gewonnen, ist hell und dünnflüssig, dient, um in Lampen gebranntzu werden, und enthält vorzugsweise Oelsäureglycerid. Ein ähnliches Oelist das Rübsen- oder B ü b ö 1 (Huile de, navette) aus Brassica rapa undnapus.
Zu den nichttrocknenden Oelen gehören auch:
Senf öl, Oleum sinapis, aus Sinapis nigra und alba, Erdmandelöl, ausArachis hypogaea, Haselnussöl, aus den Nüssen von Corylus Avellana, dasBehenöl, aus den Samen von Moringa pttrygosperma, das Farnkrautwur-zelöl, Oleum liadicis Filicis Maris, durch Ausziehen der Wurzeln von Aspidümi