SO
Einwerthige Alkohole und ihre Derivate.
Aramoiiiunvbaaen.
Phoaplnne.
des Ammoniaks, verbinden sich mit 1 Mol. Säure zu Salzen, und gebenmit Platinchlorid dem Ammoniumplatinchlorid entsprechende undähnliche Doppelsalze. Beispiele solcher Aminbasen wurden schon wieder-holt, so namentlich bei der Entwickelung der Typentheorie (vgl. S. 17)gegeben.
Ammoniumbasen. Lässt man auf Nitrilbasen die Jodide derAlkoholradicale einwirken, so vereinigen sich die Moleküle beider gerade-auf zu Verbindungen, welche als die Jodide eines Ammoniums erscheinen,dessen Wasserstoff durch Alkoholradicale vertreten ist. Behandelt mandiese Jodide mit Silberoxyd und Wasser, so scheidet sich Jodsilber abund man erhält das Hydroxyd (Oxydhydrat) eines Ammoniums, dessenWasserstoff durch Alkoholradicale vertreten ist. Zur Erläuterung nach-stehendes Beispiel:
Arsine undStibine.
CBVl
CH 3 ' NCH 3 'J
+
CH,<)
= (CH/)« N J
Trimethylamir(Nitrilbase)
Jodmethyl Tetramethyliumjodür
(CH3O4NJ
+
AgHO =
(CH 3 ')4NOH + AgJ
(Tetramethyliumoxydhydrat)
In den Ammoniumbasen fungirt daher der Stickstoff als fünfwerthi-ges Element, so wie im Chlorammonium und im Ammoniumoxydhydrat:
CH 3 ' (CH/
CH:/ CH 3 '
N v CH/ undN v |CH :i 'CH/ CH/
J OH
Phosphine (Phosphamine). So wie im Ammoniak, so könnenauch im Phosphorwasserstoffe, H a P, die Wasserstoffatome Atom für Atomdurch Alkoholradicale vertreten werden. Derartige substituirte Phosphor-wasserstoffe werden als Phosphine oder Phosphamine bezeichnet, z. B.:
C 2 H 5 'IIH
Monäthylphosphin
C 2 H/iC 2 H/ PC 2 H/J
Triäthylphosphin
OÄ'1CH/ PHJ
Diäthylphosphin
Sowie die Aminbasen, vereinigen sich auch die Phosphine mit Säuren(1 Mol.) zu wohlcharakterisirten Salzen, und ihre Salze geben mit Platin-chlorid Doppelsalze. Auch den Ammoniumbasen entsprechende Phos-phoniumbasen, in welchen der Phosphor als fünfwerthiges Elementfungirt, sind dargestellt.
Die Vertretung des Wasserstoffs im Arsen- und Antimonwasserstoffedurch Alkoholradicale liefert den Phosphiuen und Phosphoniumbasenanaloge Verbindungen: die Arsine und Stibine.
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