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Einwertkige Alkohole und ihre Derivate.
PrimäreAlkohole.
Seound&re
Alkohole.
atome steigt die Anzahl der nach der Theorie vorherzusehenden Isomerie-fälle; so sind für das vierte Glied: den Butylalkohol, bereits vier isomereModifikationen möglieh, für den Amylalkohol deren acht u. s. w., undwirklich ist auch ein guter Theil der theoretisch vorhergesagten Isomerie-fälle durch das Experiment nachgegewiesen, welche in der That nur inder verschiedenen Constitution der Badicale oder was dasselbe ist, inder verschiedenen relativen Stellung der die freien Valenzen derselbensättigenden Hydroxylgruppe begründet sein können.
Die sogenannte moderne Chemie unterscheidet in diesem Sinne pri-märe und Pseudoalkohole, welche letztere wieder als sectindäreund tertiäre bezeichnet werden.
Primäre Alkohole sind solche, bei welchen sich nach der Theoriedie Hydroxylgruppe an einem am Ende der Kohlenstoffkette liegendenKohlenstoffatome angelagert befindet, welche demnach die AtomgruppeCH 2 OH enthalten, z. B.:
(CH 3CIL.CH,OH
CH 3CH 2CH 2lCH 3 OH
■CH,
CH 3CH 2CH 2CH 3CH 2 OH
Propylalkohol Butylalkohol Hexylalkohol
Die primären Alkohole gehen unter Austritt von 2 At. H der GruppeC H 2 0 H in die entsprechenden Aldehyde über, für welche die AtomgruppeCOH charakteristisch ist; werden die zwei ausgetretenen Wasserstoff-atome der Gruppe CII 2 0 II aber durch 1 Sauerstoffatom ersetzt, so resul-tirt die entsprechende Säure, welche am Ende der Kette die GruppeCOOII (Carboxylgruppe oder Kohlensäurerest genannt) enthält.
Als secundäreAlkohole bezeichnet die Theorie mit den primärenisomere Alkohole, welche den Wasserrest OH nicht an einem am Endeder Kette befindlichen Kohlenstoffatome, sondern an einem mittlerenKohlenstoffatome angelagert enthalten. Die secundären Alkohole ent-halten demgemäss die Atomgruppe GH OH, z. B.:
CH 3
CHOH
ICH 3
CH 3CH 2CHOHIÖH,
Secundärer Propylalkohol Secundärer Butylalkohol
Secundäre Alkohole mit oxydirenden Agentien behandelt, liefernweder Aldehyde, noch liefern sie Säuren mit gleichem Kohlcnstoffgehalt,sondern zunächst durch Austritt von 2 Wasserstoffatomen sogenannteKetone (s. weiter unten). Bei fortgesetzter Einwirkung des Oxydations-