Aufstellung- der chemischen Formel.
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Basis ersetzt. Bestimmt man in demselben die Menge des Platinsund berechnet hierauf die Zusammensetzung auf 1 Aeq. Platin(98,G Gewichtstheile), so hat man nur die Gewichte von 2 Aeq.Chlor und 1 Aeq. Chlorwasserstoffsäure abzuziehen, um dasAequivalentgewieht der organischen Basis zu erhalten.
'774. Da die indifferenten Stoffe keine Verbindungen einge-hen, so muss man zur Bestimmung ihres Aequivalents einen ande-ren Weg einschlagen. Im Allgemeinen sucht man dieselben inmehrere andere Verbindungen von bekanntem Aequivalent zuzerlegen, oder man verwandelt sie durch Einwirkung verschiede-ner Beagentien in andere Stoffe von bekannter Formel, zu denensie in einer nachweisbaren Beziehung stehen.
Die Analyse des Essigäthers hat ergeben, dass die Zu-sammensetzung desselben durch die Formel C 2 II. 2 0 ausge-druckt ist; bei der Behandlung desselben mit Kalilauge spaltetsich aber derselbe in gleiche Aequivalente Aethyloxydhydrat,HO . C4II5O, und Essigsäurehydrat, HO . C,IL,0 3 , und manersieht hieraus, dass der Essigäther 8 Aeq. Kohlenstoff enthält;vervierfacht man daher obigen Ausdruck der Zusammensetzungdes Essigäthers, so erhält man für das Aequivalent desselben dieFormel: 4(CJI 2 0) = C„II c O., = C 4 II 6 0 . C.,H 3 0 3 .
Die Analyse des Bittermandelöls ergab die durch die FormelC ; H 3 0 darstellbare Zusammensetzung; beim Stehen an der Luftnimmt das Bittermandelöl Sauerstoff auf und verwandelt sich inBenzoesäure, deren Formel durch die Analyse ihrer Salze zuC u H 6 0.i bestimmt wurde. Man sieht hieraus, dass obige For-mel des Bittermandelöls verdoppelt werden muss:
2(C 7 II 3 0) = C 14 II 8 0 2 ; C.JLO, + 20 = C, 4 H 0 O 4 .
775. Wir haben (738.) gesehen, dass die Volume der inVerbindung tretenden einfachen Gase unter sich in einem sehreinfachen Verhältniss stehen, und dass ferner das Volum derentstellenden Verbindung, im gasförmigen Zustand, zu der Summeder in Verbindung getretenen Gase in einem durch einlache Zah-len ausdrückbaren Verhältniss steht. Dieses Gesetz findet nichtnur auf die bei gewöhnlicher Temperatur gasförmigen Stoffe An-wendung, sondern auch wahrscheinlich auf alle ohne Zersetzungflüchtigen Stoffe, wenn man sie bei so hohen Temperaturen unter-sucht, dass ihr Dampf, wenigstens annähernd, das Ausdehnungs-verhältniss der permanenten Gase zeigt. Auch auf die organi-schen Verbindungen findet dieses Gesetz Anwendung. DasAequivalent der meisten flüchtigen organischen VerbindungenRegnault-Strecker's Chemie. 4.",