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Chlormangan. — Eisen.
3 S Oj -j- 24 II O ausgedrückt wird. Das Bestehen dieses Salzeszeigt auf das Bestimmteste, dass das Manganoxyd ein eigenthiun-liches Oxyd des Mangans, und nicht etwa eine Verbindung vonOxydul und Hyperoxyd ist. Alle Stoffe, welche begierig Sauer-stoff aufnehmen, verwandeln das schwefelsaure Manganoxyd inschwefelsaures Manganoxydul und entfärben daher die Lösungdesselben. Man wendet diese Eigenschaft zuweilen in den Labo-ratorien an, um zu sehen, ob manche Körper völlig oxydirt sind,z. B. zur Nachweisung von schwefeliger Säure in Schwefelsäure,oder von salpeteriger Säure in Salpetersäure.
C h 1 o r m ü li g a n.
487. Das Einfach-CMormangan stellt man durch Erwärmendes Manganhyperoxyds mit Chlorwasserstof&äure dar, wobeiChlor entweicht; beim Abdampfen erhalt man farblose oderrosenrothe Krystalle von wasserhaltigem Chlormangan: MnCl-j- 4 HO, die beim Glühen alles Wasser verlieren und zu einer,beim Erkalten kristallinisch erstarrenden Flüssigkeit schmelzen.Es ist in Wasser und in Alkohol sehr leicht löslich.
Durch Auflösen von Manganoxydhydrat in Chlorwasserstoff-saure erhält man eine rothe Lösung von Anderthalbfach-Chlor-mangan: JIn 2 C'l 3 , welche beim Erhitzen, unter Entwicklung vonChlor, sich in Einläch-Chlormangan verwandelt.
Eisen.
Aequivalent: Fe = 28.
488. Das Eisen ist wegen seiner zahlreichen Anwendungenin den Gewerben das wichtigste aller Metalle. Man verwendetes in drei verschiedenen Zuständen:
1. als Sehmiedeeisen,
2. als Stahl, '
3. als Gusseisen.