\ min () 11 iu in salze.
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NH 4 S . HS + O = NH 4 S 2 + HO.
Man kann noch andere Schwefelungsstufen des Annnoniumsin Krystallen darstellen; durch Destillation von Salmiak mitMehrfäch-Schwefelkalium erhält man eine gelbe, sehr stinkendeFlüssigkeit, welche an der Luft raucht, und ein Gemenge ver-schiedene!- Schwelelungsstut'en des Ammoniums ist; man nanntesie früher Liquor fumam Boylii.
Die Lösung des Schwefelwasserstoff-Schwefelammoniums, wel-che man durch Sättigen von wässerigem Ammoniak mit Schwe-felwasserstoffgas erhält, findet in den Laboratorien häufig An-wendung als Reagens.
Das Einfach -Schwefelammonium, X1I,S, geht mit den elek-tronegativen Sehwet'elmetallen Verbindungen ein, die vollkom-men denen des Einlach - Schwefelkaliums entsprechen; so ver-einigt es sich mit Schwefelkohlenstoff, Schwefelarsen, Schwefel-antimon u. s. w. zu Sulfosalzen. Digerirt man diese Sulfosäurenmit Schwefelwasserstoff-Schwefelammonium, NH, S . HS, so wirdder Schwefelwasserstoff unter Bildung der Sulfosalze (NH, S .CS,; NH 4 S . AsS„; NH..S . SbS„) ausgetrieben.
A in in o n i u m s a 1 z e.
Schwefel saures Aminoniu moxy d.
418. Das neutrale schwefelsaure Ammoniumoxyd, N11,U .S0 3 , wird durch Sättigen der Ammoniaklösung mit Schwefel-säure dargestellt; in den Fabriken wendet man gewöhnlich dieunreine, durch Destillation von Thierstoffen erhaltene Ammo-niakflüssigkeit dazu an, oder man zersetzt dieselbe durch schwe-felsauren Kalk. Durch Abdampfen gewinnt man das Salz inKrystallen, die man so stark erhitzt, dass die verunreinigendenorganischen Stotfe zerstört werden, woran! man den Rückstandwieder auflöst und nochmals krystallisirt. Das schwefelsaureAmmoniumoxyd enthält kein Krystallwasscr und ist mit demschwefelsauren Kali, K O . S 0 3 , isomorph. Es löst sich in 2Thln. kaltem und in 1 Thl. kochendem Wasser; in der Hitzezersetzt es sich in Wasser und Stickstoff, welche entweichen,