Charakteristik.
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oxydirt hierbei das Eisenoxydul zu Eisenoxyd und verwandeltsich in Stickstoffoxyd.
Salpeterigsaure Salze.
331. Die salpeterigsauren Salze zersetzen sich in der Hitze,■wie die salpetersauren Salze; sie schmelzen auf glühenden Kohlenund verbrennen mit Geräusch beim Erhitzen mit gepulverter Kohle.
Chlor saure Salze.
332. Die chlorsauren Salze werden in der Pütze sänimtlichzersetzt. Die Chlorsäuren Alkalien und die Salze der alkalischenErden entwickeln Sauerstoff und hinterlassen einen Rückstandvon Chlormetall, welcher gegen Lackmus neutral reagirt, wäh-rend die salpetersauren Salze unter den nämlichen Umständeneinen stark alkalischen Rückstand gebe». Die chlorsaurenSalze der übrigen Metalloxyde entwickeln in der Hitze ein Ge-menge von Sauerstoff und Chlor, und es hinterbleibt entwederein Metalloxyd, oder eine Verbindung des Metalles mit Chlorund Sauerstoff (ein Oxychlorid).
Die chlorsauren Salze wirken sehr lebhaft auf verbrennlicheSubstanzen in der Hitze ein; auf glühende Kohlen geworfen,bewirken sie eine lebhafte Verbrennung, und beim Erhitzen mitKohle, Schwel'el oder Phosphor verursachen sie lebhafte Deto-nationen.
Behandelt man sie mit Schwefelsäure oder Chlorwasserstoff-säure, so entwickeln sie ein gelbes Gas, die Unterchlorsäure (177.),welche an ihrer Farbe, ihrem Geruch, sowie an der Eigenschaft,bei gelinder Erhöhung der Temperatur zu .verpuffen, leichtkenntlich ist.
Die Chlorsäuren Salze fällen nicht die Silberlösungen, weildas chlorsaurc Silberoxyd in Wasser löslich ist. Da der Rück-stand, welchen die Alkalisalze und Erdalkalisalze der Chlorsäurebeim Erhitzen hinterlassen, aus Chlormetall besteht, so giebtdieser mit einer Lösung von salpetersaurem Silberoxyd einen,an den charakteristischen Eigenschaften leicht kenntlichen Nie-derschlag von Chlorsilber (325.).
U e b e.r c h 1 o r s a u r e Salze.
333. Die Überchlorsauren Salze verhalten sich beim Erhitzenfür sich, oder mit verbrennlichen Körpern wie die chlorsaurenSalze. Sie unterscheiden sich von denselben aber dadurch, dasssie mit concentrirter Schwefelsäure keine Unterchlorsäure ent-
Regnault-Strecker's Chemie. 21