Schwefel ige Säure.
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woraus in der Kulte die angeführten Verbindungen entstellen.Setzt man zu dem Gemisch von Salpetersäure und Chlorwasser-stoffsäurc ein Metall, welches das Chlor aufnimmt, ■/.. B. Quecksil-ber oder Kupier, so entweicht nur Stickstoffoxydgas frei vonChlor.
Verbindungen des Schwefels mit Sauerstoff'.
141. Der Schwefel vereinigt sich mit dem Sauerstoff in sehrverschiedenen Verhältnissen.
Man kennt bis jetzt sieben um einander verschiedene Ver-bindungen, welche sänuntlich den Charakter von Säuren besitzennämlich: l/\
1. Unterschwefelige Säure .... S 8 0„
■_'. Pentathionsäure *)......S ä 0 5 ,
S. Tctrathionsäure.......S 4 0 5 ,
4. Trithionsäure........S 3 0 5 ,
5. Schwefelige Saure......S0 2 .
G. Unterschwefelsäure (Dithionsäure) S ä 0 6 ,7. Schwefelsaure........S0 3 .
Wir werden uns nur mit den vier wichtigsten von diesenSauren ausführlicher beschäftigen; diese sind:
die untcrschwefelige Säure . . . S s 0 4 ,
» schwefelige Saure.....S O s .
» Unterschwefelsäure . . . . S g 0 5 ,
» Schwelelsäure......SO s -
\\ ir langen mit ih'y schwefeligen Säure an, weil dieselbe zurBereitung fast aller anderen Säuren des Schwefels angewendetwird.
Schwefelige Säure: SO s .
14'.'. Die sebwefelige Säure bildet sich beim Verbrennen desSchwefels im Sauerstoffgas oder in der Luli. in den Laborato-rien wendet man verschiedene Methoden zu ihrer Darstellung an.
*) Uie Säuren des Schwefels mit 6 Aeq. Sauer-toll haben den allge-•meinen Namen Thionsäure (von iltloi', Schwefel) erhalten: dieAnzahl der darin enthaltenen Schwefeläquivulente wird durch diegriechischen Zahlworter bezeichnet.