Ar s e n wa s s e r s t o f f er a s
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Die Zusammensetzung des flüssigen Phosphorwasserstoffswird durch die Formel P Il 2 dargestellt.
Die Formel des testen Phosphorwasserstoffs ist endlich P. 2 H.
Verbindungen des Arsens mit Wasserstoff.
120. Man kennt zwei Verbindungen des Arsens mit Was-serstoff; die eine ist gasförmig undheisst Arsenwasserstoff-gas; die andere ist lest.
Man stellt das Arsenwasserstoffgas durch Behandlung vonArsenzinn mit concentrirter Salzsäure dar. Das durch Zusam-menschmelzen von 3 Theilen Zinn und 1 Theil Arsen erhalteneArsenmetall bringt man in ein Kölbchen und übergiesst es darinmit Chlorwasserstoffsäure, die man vorsichtig durch eine Trich-terröhre einbringt. Die Kntwickehmg längt schon in der Kaltean. wird aber durch gelindes Erwärmen unterstützt. Es entstellthierbei Chlorzinn, das in dem Kolben zurückbleibt, und Arsen-wasserstoffgas entweicht. Das hierbei erhaltene Gas enthält stetsetwas freien Wasserstoff beigemengt, weil nicht sämmtliches Zinnmit Arsen in Verbindung getreten ist, "und das freie Zinn mitChlorwasserstoffsäure Wasserstoffgas entwickelt. Die Gegenwartvon letzterem kann man leicht durch Einbringen einer Kupfer-vitriollösung in die das (las enthaltende Glocke nachweisen, vonwelcher der Arsenwasserstoff absorbirt, der freie Wasserstoffaber unverändert gelassen wird.
Statt des Arsenzinns kann man auch Arsenzink anwenden.
Mit viel Wasserstoffgas gemengt, erhält man das Arsenwas-sersfoffgas, wenn man verdünnte Schwefelsäure mit Zink undarseniger Säure oder Arsensäure zusammenbringt.
Der Arsenwasserstoff ist ein farbloses Gas von widrigemGeruch. Seine Dichtigkeit ist 2.119. Unter gewöhnlichem Druckverdichtet sich dieses Gas bei — 30° zu einer Flüssigkeit. InBerührung mit einem brennenden Körper entzündet sich dasselbean der Luft, und verbrennt mit bläulieh weisser Flamme zu Wal-ser und arseniger Säure; es scheidet sich aber hierbei auf denWänden der (Hocke, in Folge einer unvollständigen Verbren-nung, immer ein braunes Pulver ab: dieses ist der feste Arsen-wasserstoff