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Sauers toi I.
An der Röhre f g , welehe oben und unten mit dem Gefässn Verbindung steht, kann man leicht die Menge des eingetre-tenen Gases erken-nen , da in ihr dieWassersaule diesel-be Höhe hat, wieim Inneren des Ga-someters. Wennsieh zuletzt nur nochsehr wenig Wasserin dem Cylinder be-findet, zieht man die
Gasleitungsrohreaus dem Cylinderheraus und schliesstdie Schraube bei d.Das Gas lässt sichin dem Gasometerso lange aufbewah-ren, als man irgendwill.
Oeffnet man denHahn a allein, sotritt eine gewisseMenge des in dem oberen Cylinder B enthaltenen Wassers inden unteren Cylinder, bis die Spannung des darin enthaltenenGases der Spannung der atmosphärischen Luft gleich ist, vermehrtum den Druck der Wassersäule, welche zwischen dem Niveaudes Wassers im unteren und im oberen Cylinder enthalten i-t.
A\ enn man nun eine Glocke voll Sauerstoffgas haben will,so füllt man dieselbe zuerst mit Wasser an, dreht sie in demGelasse B herum, und stellt ihre Oeffnung über die Röhre b.Oeffnet man jetzt die beiden Hähne a und 6, so tritt das Gasin Blasen durch die Röhre h und sammelt sich in der Glockean, während das durch die Rohre a fliessende Wasser den Raumdesselben in dem Gefäss A einnimmt.
39. Wie erwähnt, verliert das Manganhyperoxyd beimGlühen einen Theil seines Sauerstoffgehalts; auch beim Er-wärmen mit concentrirter Schwefelsäure giebt dieser Körper einenTheil desselben ab. Die Schwelelsäure ist eine der stärksten Säu-ren. welche wir kennen; das Manganhyperoxyd ein indifferen-ter Korper. Eine andere Sauerstoffverbindung des Mangan-, das