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2. Organische Chemie 2. Abt. (1911) Organische Verbindungen mit geschlossenem Kohlenstoffringe ...
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Laurineencarnpher.

Mitte mit einem der Öffnung des Süblimationsgefäßes entsprechenden Lochversehen sind, in den Handel.

Mit dem Inkrafttreten des Camphermonopols ist eine große Zahl deralten primitiven Camphergewinnungsöfen "beseitigt und durch rationellere er-setzt worden. Die japanische Regierung hat größere Fabriken angelegt, z. B.in Taipeh, in denen nicht nur der Rohcampher in reinerem Zustande, sondernzum Teil auch in raffinierter Form dargestellt wird.

Um sich von dem japanischen Camphermonopol, welches eine bedeutendePreiserhöhung für den im Handel befindlichen Campher herbeigeführt hat,unabhängig zu machen, sind in der Neuzeit in Mexiko, Kanada und Florida,sowie auf Ceylon, in Algier, Ostafrika usw. Versuche angestellt, den Campher-baum in großem Umfange zu kultivieren. Auch die Blätter und jüngerenZweige des Campherbaums dienen versuchsweise zur Gewinnung des Camphers.

Eine Totalsynthese des Laurineencamphers ist dadurch ermög-licht, daß es G.Komppa gelang, die Camphersäure künstlich darzustellen,und zwar ausgehend von der Dimethylglutarsäure (I), einer Säure, diedurch Einwirkung von Natriumhypobromit auf Dimethylhydr oresorcin,ein Kondensationsprodukt aus Malonsäureäther und Mesityloxyd, erhaltenwird. Dimethylglutarsäure wird zu diesem Zwecke durch Einwirkung vonOxalsäureäther, bei Gegenwart von Natriumalkoholat, in Diketoapo-camphersäureäther (II) verwandelt, dieser durch Methylierung mitNatrium und Jodmethyl in alkoholischer Lösung in Diketocamphersäure-äther (III) und letzterer durch Natriumamalgam in Dioxycampher-säure (IV) übergeführt. Aus Dioxycamphersäure läßt sich dann durchReduktion mit HJ und Phosphor Den yd roearnpher säure (V), hierausdurch Erhitzen mit HBr in Eisessiglösung Bromcamphersäure (VI) undendlich aus dieser durch Reduktion mit Zinkstaub und Essigsäure racenvische(d, l-)Camphersäure (VII) gewinnen, die sich durch Überführung in dasCinchoninsalz in ihre Rechts- und Linkskomponente zerlegen läßt.

CH 3

CH 3

CH 2 -CO.OH

I,C.CH ]

ICH 2 CO. OH

Dimethylglutarsäure (I)CH 3

HO . CH --- CCO . OH

I

CO ---CHCO.OR

IOH'.C.CH 3ICO----CHCO.OR

(II)

co-

-C CO.ORI

CH 3 .C.CH 3

CO-

ICHCO.OR

(III)

CH-

Cff.U.CH'

HO.CH-

I-CHCO.OH

Dioxycamphersäure (IV)

CH 3BrCH--------CCO. OH

ICH 3 .C.CH 3

ICH 2 ------CH CO. OH

Bromcamphersäure (VI)

CH 3

-CCO. OH

ICff.C.CH 3

I

CH--------CHCO. OH

Dehydrocamphersäure (V)

CH 3

CH' 2 ------CCO. OH

ICH 3 .C.CH 3

ICH 2 ------CH-CO.OH

Camphersäure (VII).

Ausgehend von der Rechts-Camphersäuie läßt sich dann der Campherweiter nach den Angaben von Haller, Bredt u. a. darstellen, indem die-