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Eisenoxydcitrat.
lösung (s. oben) 3 TIe. kristallisierter Borsäure auf und verdunste die soerzielte Flüssigkeit bei mäßiger Wärme zur Trockne.
Zinkeitrat: (C 6 H 5 0 7 ) i Zn 3 + 2H ! 0, und Cadmiumcitrat: (C'H'O'J'Od 1+ 5 H 2 0 (-(-10 H 2 0), bilden weiße, mehr oder minder kristallinische, inWasser schwer lösliche Pulver. Sie entstehen beim Sättigen von Citronen-säurelösung mit dem betreffenden Metall, Metalloxyd oder Carbonat, sowiedurch Wechselwirkung von Dreibasisch-Natriumcitrat und Zink- bzw. Cad-miumsulfat.
Kobaltcitrat und Nickelcitrat besitzen die gleiche Zusammen-setzung und das gleiche Verhalten wie das Magnesiumeitrat.
Bisenoxydulcitrat entsteht als ein weißer, sehr leicht veränderlicherNiederschlag, wenn man eine Löäung von metallischem Eisen in wässerigerCitroneusäure mit Alkohol versetzt.
Eisenoxydcitrat:
(OH 6 0 7 )Fe + 3H 2 0 oder C 3 H*(0H)(C0. 0) 3 Fe -f- 3 H20.
Molekulargewicht: 298,9 (298,98 0 = 16).
(C li H l0 O": 55,20; Fe 8 0 3 : 26,72; H 2 0: 18,08.)
Syn.: Ferrum citricum, Ferrum citricum oxydatum, Eiseucitrat, Perricitrat.
Darstellung. Das aus 80 Tln. Eisenoxydsulfatlösung vom spez. Gew.1,428 bis 1,430, oder aus 80 Tln. Eisenchloridlösung vom spez. Gew. 1,280bis 1,282 nach den im I. anorg. Tle., S. 844 gemachten Angaben dar-gestellte und sorgfältig ausgewaschene Eisenhydroxyd werde im feuchtenZustande eingetragen in eine Lösung von 29 Tln. kristallisierter Citroneu-säure in 100 Tln. Wasser und das Gemisch bei einer 50° nicht übersteigendenTemperatur so lange digeriert, bis sich das Eisenhydroxyd nahezu vollständiggelöst hat:
(CB^O 7 -f B'O) -f Fe(OH) 3 = l(C 8 H 5 0 7 )Fe -+- 3H'0] -+- H'OCitronensäure Eisenhydroxyd Eisenoxydcitrat Wasser.
(210) (106,9) (298,9)
Die auf diese Weise erzielte Lösung werde hierauf filtriert, bei einer50° nicht übersteigenden Temperatur bis zur Sirupkonsistenz eingedampft,alsdann in dünner Schicht ausgebreitet oder auf Glasplatten gestrichen undbei der gleichen Temperatur ausgetrocknet.
Die Ausbeute an Perricitrat beträgt nach obiger Bereitungsweise etwa40 Tle.
Eigenschaften. Das Eisenoxydcitrat bildet braunrote, durch-scheinende, amorphe Schuppen, welche sich langsam in kaltem, schneller inheißem Wasser lösen zu einer gelb gefärbten, schwach sauer reagierenden,schwach eisenartig schmeckenden Flüssigkeit. Ein Zusatz von wenig Citronen-säure oder von Ammoniak beschleunigt die Auflösung des Präparates. Dasnach obiger Vorschrift bereitete Salz enthält 3 Mol. Kristallwasser, welcheerst gegen 150" vollständig entweichen. Bei längerer Aufbewahrung erleidetdie wässerige Lösung des Ferricitrats, besonders im Lichte und in der Wärme,allmählich eine Zersetzung, indem auf Kosten der Citronensäure eine Um-wandlung des Ferricitrats in Ferrocitrat stattfindet. In Alkohol und in Ätherist das Salz unlöslich.
In der wässerigen Auflösung des Ferricitrats bewirkt Schwefelwasser-stoff keine Abscheidung von Schwefeleisen — Unterschied von Tartarusferratus —, ebensowenig verursacht Ammoniak eine Abscheidung von Eisen-hydroxyd. Atzkali und Ätznatron fällen aus Ferricitratlösung schon in der
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