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Äther.
farblose, geruchlose, glänzende Kristalltafeln, die bei 76" schmelzen und sichin 320 Tln. kalten "Wassers, leichter in siedendem "Wasser, leicht in Alkoholund in Äther lösen.
Tetronal:
C 2 H* n ,S0 2 .C 2 H 5
aus Diäthylketon und Äthylmer-
captan, entsprechend dem Sulfonal dargestellt, bildet färb- und geruchlose,glänzende Kristallblätter, die bei 89° schmelzen und sich in 450 Tln. kaltenWassers, leichter in siedendem "Wasser, leicht in Alkohol und in Äther lösen.
Trional und Tetronal werden an Stelle von Sulfonal arzneilich an-gewendet; die Prüfung ist entsprechend der des Sulfonals auszuführen.
Sulfonal, Trional und Tetronal gehen entweder gar nicht oderdoch nur in sehr geringer Menge in den Harn über. Derselbe zeigt meisteine rote Färbung und zeigt das Spektrum des Hämatoporphyrins (s. dort).
e) Äther.
Mit dem Namen „Äther" bezeichnet man eine Gruppe flüchtiger,in ihren kohlenstoffärmeren Vertretern leicht entzündlicher Stoffe, welcheaufzufassen sind als Verbindungen zweier einwertiger Alkoholradikale(Alkyle) mit einem Atom Sauerstoff, oder als einatomige Alkohole, derenHydroxylWasserstoff durch ein einwertiges Alkoholradikal ersetzt ist, z. B.:
0< CH 3 C'H'.OH C 2 H 5 .O.C 2 H 5
Methyläther Äthylalkohol Äthyläther.
Die Äther lassen sich auch als die Oxyde der Alkoholradikale oderals Anhydride der einatomigen Alkohole (2 Mol. Alkohol minus 1 Mol.H 2 0) auffassen.
Sind die beiden Alkoholradikale, welche in den Äthern durchSauerstoff miteinander verbunden sind, die gleichen, so bezeichnetman einen solchen Äther als einen einfachen, sind dieselben ver-schiedene, so wird der Äther ein gemischter genannt, z. B.:
Einfache
Äther
0 CH dU< CH 3
0 C 2 H 6
Methyläther
Athyläther
Gemischte Äther
,CH 3 n ^C 2 H 5
-C 2 H 5 u^ 0 5 H u
Methyl-Äthyläther Äthyl-Amyläther.
0<
Bildung und Darstellung der Äther. Zur Darstellung der Ätherdienen folgende Methoden:
1. Einwirkung von trockenem Silberoxyd auf die Jodverbindungen derAlkoholradikale (Würtz), z. B.:
2CH 3 J + Ag 2 0Jodmethyl Silberoxyd
CH 3 .O.CH 3 -f 2AgJMethyläther Jodsilber.
2. Einwirkung der Jodverbindungen der Alkoholradikale auf die Natrium-Verbindungen der Alkohole (die Ethylate oder Alkylate) — Williamson —z. B.:
C 2 H 5 J -f C 2 H 5 .ONa = C 2 H 5 .O.C 2 H 5 + NaJ
Jodäthyl Natriumäthylat Äthyläther Jodnatrium.
"Wird das Natriumäthylat, wie im vorstehenden Beispiele, durch dieJodverbindung des gleichen Alkoholradikales zersetzt, so ist der entstehende