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Nachweis von Doppelbindungen in
CH 3 -CH=CH-CH„(norm. Butylen)
CH 2 —CH 2 —CH 2
I I •
CH 2 —CH=CH
(Tetrahydrobenzol)
Hiergegen ist der Einwand möglich, dass auch Kernbindungen, wiesie in folgenden Formeln wiedergegeben werden, sich ähnlich verhaltenkönnten, wie Doppelbindungen:
CH
H 8 CH,C
CH 2CH 2
(Tetrahydrobenzol)
OH,
(Dihydrobenzol)
Einerseits ist nun von Baeyeb auf experimentellem Wege durchdas Studium der Bromadditionsprodukte der Hydroterephtalsäuren gezeigtworden, dass thatsächlich in den ungesättigten Hexamethylenderivatendoppelte Bindungen nachweisbar sind (siehe unten); andererseits liegt diebeste Widerlegung der Annahme von Kernbindungen darin, dass wirunter den Terpenkörpern eine ganze Reihe Substanzen kennen, in derenMolecülen solche Kernbindungen mit grosser Wahrscheinlichkeit anzu-nehmen sind, und die sich ganz anders verhalten wie die partiell hydrirtenaromatischen Verbindungen. Allerdings ist die Constitution dieser Pro-dukte noch nicht durch vollständige Synthese begründet.
Beweis von Baeyee:
1) Die Tetrahydroterephtalsäuren enthalten keine Parabindung.
Die möglichen Formeln für die beiden, structurisomeren Tetrahydroterephtal-säuren sind folgende:
COOH
IC
X
rf
H
COOH
COOH
COOH
COOH
COOH
anter welchen die Symbole a und a' mit der gewöhnlichen Doppelbindung, b undb' mit Parabindung versehen sind. Enthielte nun die Tetrahydroterephtalsäure derFormel a bezw. b eine Parabindung, so müsste sie bei der Addition von Brom-wasserstoff die a-Monobromhexahydrophtalsäure und bei Aufnahme von 2 AtomenBrom die a «'-Dibromhexahydroterephtalsäure liefern: