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QÜASSIA EXCELSA.
Hoher Quassienbaum. — ital. Legno di Quassia.ung. Quassia-fa. — slav. Qwasye.
Swartz.
Linn. Syst. sexual. Glass. X. Decandria; Ord. 1. Monogynia.
Linn. Syst. nat. Ord. Gruinales.
Jussieu Syst. nat. Class. XIII. Plantae dicotyledones, polypetalae. Stamina hypogyna; Ord. 15. Magnoliae.
Cassel Syst. nat. Class. IV; Ord. 3; Gruppe 1; Sippschaft 2. Magnolien (Magnoliae).
Vest Syst. horti Johannei. Class. III. Hemitrias; Fam. 37. Magnolioideae.
Bot. Synonym. Simaruba excelsa. Decand.; Quassia polygama Lindsay.Pharm. Synonym. Siehe Nr. 1Q8.
Character Gener. Calyx parvus quinquepartitus; petala quinque erecta: filamenta basi squamis suffulta; germinaquinque cohaerentia, stylo simplici coronata, disco hypogyno insidentia; capsulae quinque, bivalves, mona-spermae, receptaculo carnoso insertae.
Der Kelch ist klein, fünftheilig; Blumenblätter fünf, aufrechtstehend; die Staubfäden an der Basis mit Schuppengestützt; fünf zusammenhängende Fruchtknoten, auf einer Scheibe unter dem einfachen gemeinschaftlichenGriffel sitzend; fünf zweyklappige, einsamige Kapseln in einem fleischigen Fruchtknoten eingefügt.
Character Spec. Quassia excelsa: floribus polygamis, paniculatis, pentandris; foliis opposite pinnatis, quinquejugis :petiolis teretibus stipulatis, foliolis oblongis, acutis, nervoso-venosis.
Die Blumen sind vielhäusig, rispenartig, fünfmännig; die Blätter gegenüberstehend gefiedert, fünfpaarig: die Blatt-stiele rund, mit Afterblätlern versehen, die Blättchen länglich, spitzig, aderrippig.
Dieser Baum erreicht eine grosse Höhe; er wird an hundert Fuss hoch; das Holz ist fast weiss und mit ei-ner rissigen grauen Rinde überzogen. Die Aeste sind rund und abstehend. Die Blätter sind abwechselnd, abste-hend, über einen Fuss lang, ungleich-gefiedert. Der gemeinschaftliche Blattstiel ist rund, glatt; die Fiederblätt-chen, deren gewöhnlich 9 bis 13 vorhanden sind, sind kurzgeslielt, gegenüberstehend, länglich-lanzettförmig, mitabgerundeter oder verschmälerter Basis, ganzrandig, auf beyden Seilen glatt und besonders auf der untern mitvortretendem aderigen Gefissnetz versehen. Die kleinen Blüthen bilden kurze aber vielblüthige und ausgebreiteteRispen mit gabelförmig getheilten Aesten; die Blüthenstiele sind mit einem kurzen, dichten, gelblichen Filz be-kleidet. In derselben Rispe kommen männliche weibliche, und Zwitterblüthen vor. Der Kelch ist klein, 4 bis5zähnig: die Zähne sind eyrund, aufrecht. Die Kronenblättchen sind linienförmig, mit einer kurzen und feinenumgebogenen Spitze, aufsteigend, viel länger als der Kelch, gewimpert, gelblichgrün. In den männlichen Blüthen istein etwas erhabener vier- oder fünfeckiger Fruchtboden. An seinen Ecken, und den Kelcheinschnitten steheneben so viele Staubgefässe; die Staubfäden sind länger als die Blumenkrone, und am Grunde stark behaart; dieStaubbeuteln sind aufrecht, gelb. In den Zwitterblüthen sind die Staubfäden von der Länge der Blumenkrone.Fruchtknoten sind nur drey vorhanden, diese sind rundlich, glatt, und sitzen auf einer erhabenen Scheibe desFruchtbodens; der gemeinschaftliche Griffel ist dreyseitig; Narben sind drey. Die Früchte sind einsamige, schwarzeund glänzende Steinfrüchte von der Grösse einer Erbse.
Der hohe Quassienbaum wächst in Jamaika und auf den Caribeischen Inseln in bergigen Wäldern.
Von diesem Baume kommt das in dicken und gespaltenen Stücken im Handel in bedeutender Menge vor-kommende Quassienholz.
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