QUASSIA SIMARÜBA. L .
Simarubenbaum. — ital. Simaruba.ung. Simarubafa. — slav. Simarubowy Strom.
Linn. Syst. sexual. Class. X Decandria ; Ord 1. Monogynia.
Linn. Syst. nat. Ord. Gruinales.
Jussieu Syst. nat. Class. XIII. Plantae dicotyledones, polypetalae. Stamina hypogyna; Ord. 15. Magnoliae.
Hassel Syst. nat. Class. IV; Ord. 3; Gruppe 1; Sippschaft 2. Magnolien (Magnoliae).
"Vest. Syst. horti Joliannei. Class. III. Hemitrias. Fam. 37. Magnolioideae.
&ot. Synonym. Simaruba amara. Jublet; Simaruba officinalis. De Candolle. Simaruba Guyanensis Rick.
Pharm. Synonym. Simaruba; Simarouba.
^uiiaruba; grosser Terpenthinbaum; Kuhrrindenbaum.
^haractcr Gener. Calyx 5phyllus; corolla pentapetala ; nectarium 5phyllum; capsulae 5, bivalves, monospermae,receplaculo carnoso insertae.
^ e r Kelch fünfblätterig; fünf Blumenblätter; das Honiggefäss fünfblätterig ; fünf zweyklappige, einsami°-e auf ei-nem fleischigen Fruchtboden stehende Kapseln.
^haracter Spec. Quassia Simaruba: floribus monoecis, paniculatis; foliis altcrnatim pinnatis: foliolis oblongis,
subtus pubescentibus, petiolis teretibus.•"ie Blumen einhäusig, in Bispen stehend; die Blätter wechselweise gefiedert: die Blättchen länglich, unten fein
behaart, die Blattstiele rund.
Ein hoher Baum, dessen Stamm 60 — 70 Fuss hoch wird, und ungefähr das Ansehen unserer Eschen hat.
er Stamm ist aufrecht, und hat bis zwey Fuss im Durchmesser. Die Blätter sind gross, gefiedert, abwechselnd
gehend. Der gemeinschaftliche Blattstiel ist 1 — i\ Fuss lang, etwas gerinnt. Die Blättchen 10 — iß an der
<*«! sind lanzettförmig, abwechselnd, kurz gestielt, glatt, dick, lederartig, oben glatt, unten fein behaart. Die
inien stehen in grossen, verzweigten Rispen, sie sind getrennten Geschlechtes, klein, weiss. Der Kelch ist fünf-
Bl
ätterig, sehr kurz mit eyförmigen , bleibenden Blättchen. Die Blumenkrone ist fünfblätterig: die Kronenblätternz ettförmig, länglich, sitzend, gleich. Die zehn Staubfäden sind fadenförmig, gleich, von der Länge der Blumen-' 0ne j die Staubbeuteln sind länglich, aufliegend. Der Fruchtknoten isteyförmig; die Narbe ist einfach, zurückge-ht. Die Frucht ist rundlich, schwärzlich, einsamig.
Der Simarubenbaum wächst an sandigen Orten in Guiana, auf St. Domingo und Jamaika wild.
Officinell ist die Wurzelrinde.
Die Simarubenrinde, Cortex Simarubaej kommt in 2 — 3 Fuss langen mehrfdch zusammengebogenen, et-
| c "e Zoll breiten, zusammengerollten, oder flachen Stücken vor. Sie ist aussen uneben, rauh, warzig, hellbräun-
^Ch-grau von Farbe, hier und da mit einem gelblichweissen, rissigen, dünnen Oberhäutchen bedeckt; innen ist
le glatt, gelblich , zuweilen von dem ansitzenden Splinte, oder den abgerissenen Fasern rauh. Sie ist von fasri-
pm Gewebe, biegsam, ungemein zähe, daher sie sehr schwer zu pulvern ist. Der Geschmack ist rein bitter; und
at leinen Geruch.
Verwerflich sind die Stücke, welche auf der äussern und innern Oberfläche dunkelbraun, uud fast ohnee ° Geschmack sind, so wie auch die holzigen weniger zähen Stücke.
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