Druckschrift 
2 (1829)
Entstehung
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Officinell ist der eingedickte Saft des frischen Krautes, welches noch vor der Bliithe eingesammelt, unzu diesem Zwecke verwendet werden muss.

Das frische Kraut hat einen bitterlich-scharfen Geschmack, und einen schwachen aber unangenehmen Ge-ruch. Das Extract, Extractum Aconiti succij wird bereitet, indem man das frische Kraut zerquetscht, den Saauspresst, und bey gelinder Wärme zur Consistenz eines festen Extractes abdampft. Es muss jährlich frisch be-reitet werden.

Der Eisenhut gehört zu den scharfen Pflanzengiften; wenn es unvorsichtig gebraucht wird erregt <Schwindel, Ohnmächten, Blindheit, Lähmungszufälle, und ist oft tödtlich.

Die medicinische Wirkung desselben ist narkotisch, auflösend, schweiss- und harntreibend, überdiess seidurchdringend und reilzend. Man benützt ihn gegen arthritische Zufälle, die Gicht, chronische Rheumatismen, Stei-figkeit der Gelenke von Gicht, Gliederreissen; wider convulsive Zufälle einzelner Theile; gegen bösartige " e "schwüre aller Art; in Lähmungszufällen u. s. w.

Erklärung der Tafel 161.

a) Ein blühender Zweig.

b) Der Blumenstiel mit Befiuchtungstheilen und Honiggefässen.

c) Das Staubgefäss.

d) Die Stämpeln.

L