Officinell ist der eingedickte Saft des frischen Krautes, welches noch vor der Bliithe eingesammelt, unzu diesem Zwecke verwendet werden muss.
Das frische Kraut hat einen bitterlich-scharfen Geschmack, und einen schwachen aber unangenehmen Ge-ruch. Das Extract, Extractum Aconiti succij wird bereitet, indem man das frische Kraut zerquetscht, den Saauspresst, und bey gelinder Wärme zur Consistenz eines festen Extractes abdampft. Es muss jährlich frisch be-reitet werden.
Der Eisenhut gehört zu den scharfen Pflanzengiften; wenn es unvorsichtig gebraucht wird erregt <■Schwindel, Ohnmächten, Blindheit, Lähmungszufälle, und ist oft tödtlich.
Die medicinische Wirkung desselben ist narkotisch, auflösend, schweiss- und harntreibend, überdiess seidurchdringend und reilzend. Man benützt ihn gegen arthritische Zufälle, die Gicht, chronische Rheumatismen, Stei-figkeit der Gelenke von Gicht, Gliederreissen; wider convulsive Zufälle einzelner Theile; gegen bösartige " e "schwüre aller Art; in Lähmungszufällen u. s. w.
Erklärung der Tafel 161.
a) Ein blühender Zweig.
b) Der Blumenstiel mit Befiuchtungstheilen und Honiggefässen.
c) Das Staubgefäss.
d) Die Stämpeln.
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