LAVANDULA S P I C A. z.
Gemeiner Lavendel. — ital. Lavandola.ung. szagos Levendula, — slav. lekarskä Lewandule.
*ön. Syst. sexual. Glass. XIV. Didynamia; Ord. 1. Gymnospermia.^nn. Syst. nat. Ord. Verticillatae.
ssieu Syst. nat. Class. VIII. Plantae dicotyledones, monopetalae. Corolla hypogyna; Ord. 6. Labiatae.assel Syst. nat. Class. IV; Ord. 3; Grupp. 2; Sippschaft 11. Lippenblumen (Labiatae).es t- Syst. horti Johannei. Class. VII. Ataxia; Fam. 79- Labiatae.
■ Synonym. Lavandula vulgaris. Lamarck; Lavandula vera. De Candolle; Lav. officinalis Chaix; Lav. angusti-tolia. Ehrhart.
Ph
• Synonym. Lavandula; Spica; Lavendula; Pseudonardus; Spicanardus germanica.Lavendel; Lavander; kleiner Spik; deutscher Spikanard.
Ch
aracter Gener. Calyx tubuloso - ventricosus, subquinquedentatus, bractea suflültus; corolla ringens, resupinata;stamina inclusa.
Kelch röhrig-bauchig, beynahe fünfzähnig, mit einem Deckblatte besetzt; die Blumenkrone rachenförmig,umgekehrt; die Staubgefässe eingeschlossen.
aracter Spec. Lavandula Spica: foliis sessilibus, lineari-lanceolatis, subtus revolutis; spica interrupta nuda.atter sitzend, linien - lanzettförmig, am Rande zurückgerollt; die Aehre unterbrochen, nackt. —
ine zwey Fuss hohe Staude, mit holziger, ästiger, fasriger Wurzel. Der Stängel derselben ist holzig,
^ ig, strauchartig : dieAeste gegenüberstehend, vierseitig, aufrechtslehend. Die Blätter sind linien-lanzettförmig, et-
» stumpf, am Rande zurückgerollt, gegenübersitzend: die altern Blätter kahl, die jüngeren weissfilzig. Die
en, urzgestielten Blumen stehen an der Spitze der Stängel in einfachen Aehren , welche am Grunde unter-
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i;t . sse in der Röhre eingeschlossen, wovon zwey kürzer sind. Der Stämpel mit zwey-
län v V ri)e > fad enförmigem Griffel, und 4 kugelrunden Fruchtknoten. Die Samen sind umgekehrt- eyrund-
"ätt * lT" ' Blumenstiele aa der Basis mit zwey gegenüberstehenden, lanzettförmigen, spitzigen Deck-
ern esetzt. Der Kelch ist einblättrig, röhrig-bauchig, gestreift, haarig, blaulich, mit schwach vierzähnigerMundung. Die vier Siaubgefc'^piger " ' ^
^ich, glatt, 4 an der Zahl. ^^^^
a \ e ^ dieser Species führte sowohl Linne, als auch ältere Botaniker zwey Abarten an, nähmlich: Lav. spica
Spe " Ö A J oL,a ^ und Lav. spica ß) latifolia. Ehr hart hat beyde zuerst von einander getrennt, und als verschiedeneLav J => es lt - ^ le f -^ en beschriebene, welche gewöhnlich in unsern Gärten eullivirt wird, hat den Nahmennüa k a " n 3 us(l folia. Ehrh. erhalten; die andere hingegen, deren ältere Blätter umgekehrt- eyförmig-lanzettför-stetswe^" 1 6 SpatlieIförmi ^ art > Rande ziemlich eben, die Nebenblätter alle einspitzig, der Kelch an der Mündungwandet, und die Röhre der Blumenkrone kaum länger als der Kelch ist, hat Ehrhart Lav. latifolia genanfct.
ten «»»^ ^f*™ Wachst i™ südlichen Europa, Frankreich, Spanien, Italien wild, bey uns wird er häufig in Gär-" gezogen I)ip RKitu • ■ *
8 gen. uie hluthezeit ist im J,mv „ n A T„l„
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ist im Juny und July.leser Pflanze werden die noch nicht ganz aufgeblühten Blumen in der Medicin verwendet.
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