Warasdin-Teplifz—Warmbrunn.
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früher von den Sturmfluthen vernichtetes, jetzt neu befestigtes Nord-seebad. Der Strand, fest und sanft abschüssig, ist vom Dorfe kaum400 Schritt entfernt. Warmbadehaus. Jagd auf Kaninchen, Seevögel
und Seehunde.
Von Ebst. Wilhelmshaven gehl ein Dampfbool in 3-4 St. nach Wangerooge.Von Ebst. Jever ls Km. bis Carolinensiel (Friedrichsschleuse), Post (vom 1. Juli an)in 2>/ 2 St., von Carolinensiel Fährschiff in P/s St. zur Insel. - T. - Unterkunft:Kurhaus mit 7 Logirhäusern (Z. 8-20Mk. wöch., Pen-, ohne Z. 4.50 tägl.) u.Fischerhäuser. - Kurtaxe: 1 Pers. 2, 1 Farn. 3 Mk. u. mein: Bäder: 1 Seebad0.50, 1 warmes Bad 1.50 Mk. - 1 Arzt anwesend; Kurzeit: 15. Juni bis 15. Sept.:Frequenz: 1)00
Warasdin-Teplitz (Toplica), Dorf und Kurort in Croatien im Ko-mitat Warasdin, 280 m., an einer gegen Norden ansteigenden Berglehnegelegen, hat eine sehr ergiebige erdig-saUnische Schwefeltherme (Natr.sulf.0.17, Natr. chlor. 0.10, Calc. bic. 0.42. Magn. hie. 0.12. IIS 4.93 o.e.;Temp. 57"('.). Dieselbe wird in 3 Badeanstalten, im Constantins-, Jo-sefs- und Volksbad, zur Trink- und Badekur benutzt. Moorbädermittelst eines mit der Quelle imprägnirten Schlammes. Aus den Woh-nungen gelang! man unmittelbar in die Hader. Indurationen sind:Skrophulose, besonders skrophulöse Caries und Nekrose, Rheuma, Gichtund chronische Exantheme, Syphilis wie in Aachen.
Von Ebst. Csakathurn (Lfn. Pragerhof-Stuhlweissenburg) 4mal tägl. Stellwagenober Warasdin in 3 St. zum Kurort; von Ebst. Kreuz (Lin. Zäkany-Agram), 40 Km.,Posl in 5 St. nach W.-T. - P. u. T. - Unterkunft: Kurhaus mit 94 Z. undWohnungen im Dorf. — 2Aerzte, L Apotheke; Kurzeit: I.Mai bis t.Oct.;Frequenz: 900. — Litt.: Rakovec 63; Fodor 83.
Warmhrunn, schlesischer Ort mit 3400 Einw. zu beiden Seitenf lo« Zackenflusses, 345 m., und am nördlichen Fusse des Riesengebirges,klimatischer Sommerkurort mit 5 indifferenten Thermen (Temp.36-40» (!.). |)i 0 massige Elevation und im Süden die Nähe eines zu1000-1300 Meter ansteigenden Gebirgskammes, auf dem 8 MonatelangWinter herrscht, bedingen einen kühlen Sommer (midi. Temp. 15.6 C),1111,1 besonders sind die Morgen- und Abendstunden kühl und Temperatur-senkungen durch Fallwinde und Gewitter nicht selten. Das Frühjahrstellt sich mehrere Wochen später, der Herbst früher ein wie in dernorddeutschen Ebene. Hei vorherrschendem Südwest ist ein ziemlichhoher Feuchtigkeitsgrad der Luft das Gewöhnliche; dabei häufige Nieder-lage. B e i trocknet- Witterung ruft der rege Wagenverkehr leicht reich-ten Staub hervor. Im üebrigen ist die Reinheil der Luft hier nochnic *H durch Fabriken beeinträchtigt. Der endemische (iesundhdtszusland