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Salzuflen—Salzungen.
vierte Quelle, der Kinderbrunnen, enthält neben Kochsalz auch etwasKalk- (Natr. chlor. 4.30, Calc. hie. 0.(50, Calc. sulf. 0.7G, fr. CO, 543 c.e.).Die in dem benachbarten Dorfe Grossenlüder entspringende Bitter-quelle (Natr. chlor. 15.41, Magnes. sulf. 1.36, Ferr. bic. 0.04, fr. CO,1627 c.c.) wird ihrer eröffnenden Wirkung wegen öfters in Mitgebrauchgenommen. Die Bäder werden nach Schwarz'schür Methode erwärmt.Auch besitzt Salzschlirf ein grosses Moorlager, welches zu Moorbäderndient. Ausser (\on genannten Indicationen fallen Skropheln, Magen-katarrhe, abdominelle Stasen und Bronchialkatarrhe in den Bereich derWirkung dieses Bades.
S. ist Ebst. der Lin. Fulda-Giessen, Omnib. zum Kurhaus in 7 Min. — Unter-kunft: Im Kurhaus u. Logirhaus mit schattigem Garten (Z. 8—15 Mk. wöch.) undin einigen andern Gast- u. Privathäusern im Dorfe. Kurtaxe: die Per.s. 5Mk.;Bäder: 1.50- 3.50 Mk. — 1 Arzt, Apotheke in dem benachbarten Grossenlüder;Kurzeit: 20. Mai bis 20. Septbr.; Frequenz: 700. — Liit.: Martiny78; Wolfl'-berg 82.
Salzuflen, Städtchen im Fiirstenthum Lippe-Detmold mit 3900
Einw. mit Saline und Soolbud. Neben der Badesoole (Natr. chlor.
33.97, Magnes. chlor. 1.93, Natr. sulf. 2.79, Calc. sulf. 2.02) existirt ein
Trinkbrunnen mit verdünnter Soole (Natr. chlor. 11.36, Natr. sulf
1.09). Zur Verstärkung der Bäder dient Mutterlauge und Badesalz.
Nach verschiedenen Richtungen sich erstreckende Gradirhäuser dienen
der Luftkur. Heilanstalt für skrophulöse Kinder.
Salzuflen ist, übst, der Zweigbahn Herford-Detmold. — Unterkunft in 2 Gast-höfen u. Privathäusern. Kurtaxe: die Pers. 2 Mk,; Bäder: 1.20 Mk. — 2Aerzte,I Apotheke; Kurzeit: Anf. Juni bis Ende Sept.; Frequenz: 800.
Satzungen, Städtchen in Sachsen-Meiningen mit 4000 Einw. imWerrathal. am südwestlichen Abhänge des Thüringerwaldes, 245 m., miteinem Soolbad, dessen Quellen eine Soole von 3—28 Procent liefern.Die gewöhnlichen Hader werden aus einer 3 bis Oproccntigen reinenSoole ohne jede Wasserbeimischung bereitet; sie können aber auchdurch Beimischung der aus dem Rohrbrunneil nach dein Badehausführenden gesättigten Soole oder durch die an Chlor-, Brom- undJodmagnesium reiche Mutterlauge (Magnes. chlor. 478,72 Magnes. brona.2.56, Magnes. jod. 1.34) bis zu jedem beliebigen Salzgehalt, wennerwünscht, bis auf 28 l'rocent, verstärkt werden. Sooldouclien, Sool-dunstbäder und Moorbäder vervollständigen die vorzüglichen Bade-Ein-richtungen. Zur Trinkkur dienen die schwächeren Soolen mit, 1—2 Pro-Kureu mit Milch, Melken und Mineralwässern können
cent Salzgehalt