Salins- Salzbrunn.
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Von Ebst. Puyoo (Lin. Bayonne-Pau) Zweigbahn, G Km., nach Salies. — Unter-kunft in mehreren Hotels u. Maisons meublees.
Salins, Stadt mit 6400 Einw. in der Franche Comte am westlichen
Saume des Jura,, 330 m., in einer engen Schlucht oberhalb der Furiouse,welche eine Soolquelle (Natr. chlor. 22.74, Magnes. chlor. 0.87, Calc.s ulf. 1.41, Kai. brom. 0.03) besitzt. Die Mutterlauge (Natr. chlor.168.04, Magnes. chlor. 60.90, Kai. brom. 2.84) wird wegen ihres rela-tiven Reichthums an Bromkali geschützt. Die Badeanstalt hat einesehr grosso Piscine mit slotigem Wasserzufluss, Einzelbäder und Ein-richtungen für Hydrotherapie.
Von Ebst. Mouchard (Lin. Dyon-Pontarlier-Neuchatel) Zweigbahn, 8 Km. nachSalins. — Unterkunft in mehreren grossen Hotels u. Privathäusern.
Salratorquelle siehe Szinye-Lipocz.
Salzbrmm (Ober-Salzbrunn), schlesisches Gebirgsdorf am Salzbach
mit 3700 Einw., 40:5111., mit mehreren kalten alkalischen Säuerlingen.Durch seine massig hohe Lage in einem dem Nord- und Nordostwindezugänglichen schwach bewaldeten Thal besitzt der Ort ein frisches, zeit-weise selbst rauhes und feuchtes Sommerklima. Der Ausdruck „daskalte Ems" passt nicht nur wegen der Temperatur seiner mit Ems ver-wandten Quellen, sondern auch bezüglich des Klimas, dessen tonisirendeEigenschaft unter Umstünden erwünscht ist. Als Trinkquellen dienenvorzugsweise der Oberbrunnen (Natr. bic. 2.15, Lith. bic. O.Ol, Natr.s "1f. 0.46, Natr. chlor. 0.17, Calc. bic. 0.43, Magnes. bic. 0.47, fr. CO,9 85 c.c; Temp. 8.5° C), sodann der Mühlbrunnen (Natr. bic. 1.80,Natr. sulf. 0.34, Calc. bic. 0.58, Magnes. bic. 0.58, fr. CO, 627 c.c).Wie man sieht hat der Oberbrunnen nur etwa, die Hälfte des Gehaltesa » doppelt kohlensaurem Natron und an Glaubersalz wie Bilin. Trotz-(l, ' 1 > 1 muss man das Glaubersalz als mitwirkend in Anschlag bringen undda rauf den Nutzen der Trinkkur bei chronischen Darmkatarrhen be-ziehen. Salzbrunn besitzt ausserdem eine vorzügliche Molkenanstalt, inwelcher auch Ziegen-, Schaf- und Eselinnenmilch zur Benutzung kommt.!) io andern Quollen worden in 4 Badeanstalten verwendet. Eine ausser-ordentlich geringwerthige, zum Versandt bestimmte Quelle ist noch die1111 Privatbesitz befindliche Kronenquelle (Natr. bic. 0.77, Lith. bic.°-009!, Natr. 8U lf. 0.18, Calc. bic. 0.63). Sie dient als Beweis, dassselbst ein derartiges homöopathisches Wasser durch unermüdliche An-preisungen sieh einen gewissen Absatz verschallen kann. Gleichwertigoder gleichunwerthig ist die ebenfalls zum Versandt bestimmte Wil-