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Ronneby—Rosenheim.
taxe: 3—9 Mk.; Bäder: 0.85—2.25 Mk. — 2 Aerzte, 1 Apotheke; Kurzeit:15. Mai bis 15. Sept.; Frequenz: 200. — Litt.: Vogler 84.
Ronneby, Städtchen in Südschweden mit 1900 Einw. in der Lands-mannschaft Blekinge, ist durch seine 5 kräftigen Eisenvitriolquellen dasangesehenste Bad des Landes. Die beiden meist benutzten dieser Quellensind die alte oder Vitriolquelle (Ferr. sulf. 0.33, Alum. sulf. 0.38,Calc. sulf. 0.24, Magnes. sulf. 0.19) und die weit stärkere neue oderEckholzquelle (Ferr. sulf. 2.49, Alum. sulf. 1.50, Calc. sulf. 0.47,Magnes. sulf. 0.30; Temp. 6.25° C), welche nur zu Bädern benutztwird. Wie in Muskau und Alexisbad ist die hauptsächliche Wirkungdieser Bäder eine adstringirende, die Seerotion der damit in Berührunggebrachten Schleimhaut beschränkende. Die alte Quelle wird auch zurTrinkkur benutzt und einen besonderen Huf gegen Rheuma und Arthritisgeniesst der mit Schwefelalkalien und Schwefeleisen geschwängerte Bade-schlamm. Ausserdem Seebäder auf der Lilla Karo, wohin man au!kleinen Dampfböten überfährt.
Von Ebst. Carlskrona (Lin. Kmmaboda-Carlskrona) 25, von Ebst. Carlshamtn(Lin. Wielanda-Carlshamm) 35 Km. — Unterkunft in dem einer Actien-Gesellschaftgehörigen Kurhaus mit Badeanstalt. — 2 Aerzte; Kurzeit: 1. Juni bis 1. Sept.;Frequenz: 2500. Litt: Neyber 69; Söderwall 78,79,80; Henschen 81.
Rorschacli, stattlicher Ort mit 4400 Einw. im Kanton St. Gallonam Bodensee, 398 m., zur Luftkur und zu Seebädern im Sommer vor-trefflich geeignet. Hübsche Spazierwege ziehen sich in massiger Steigungan den obstreichen Rorschacher Berg bis zum Rossbühel empor. Boot-fahrten und der ungewöhnlich rege Schiffsverkehr bieten dem Fremdenreiche Unterhaltung. Heissluftbäder, Heilgymnastik und Massage.
Als Dampfschiffstation ist R. von Friedrichshafen u. Lindau in je 1, von Bregenz in 1 St. 20 Min. zu erreichen. Ausserdem ist R. Ebst. der Linien Konstanz-Chur, Rorschach-St. Gallen-Winterthur u. Rorschach-Heiden. - Unterkunft in mehrwie ein Dutzend Gasthöfen u. in vielen Privathäusern, — Mehrere Aerzte undApotheken.
Rosenheim, oberbayrische Stadt mit 9300 Einw., 449 m., am Ein-lluss der Mangfäll in den Inn mit einer aus Reichenhaller und Berchtes-gadener Leitung hergestellten Mischaoole (Natr. chlor. 237"/o 0 )- Dieselbewird in 2 Badeanstalten verwendet. Douche-, Dampf-, Fichtennadel- undMoorbäder. Als Trinkquelle dient eine schwache erdige Eisenquelle(Ferr. bic. 0.01, Calc. bic. 0.33) mit Beigehalt an Schwefelwasserstoff.R. ist Ebst. (Knotenpunkt der Linien München-Salzburg u. München-Innsbruck).— Unterkunft: 5 Gasthöfe, 2 Kuranstalten u. Privathauser. 6 Aerzte, 2 Apo-theken; Kim/ eit: 15. Mai Ins l. Oct.