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Rabbibacl.
mit dem gleichnamigen Kurort verbunden. Dieser ist bekannt durchseine heissen Schwefelquellen und besonders durch seine Schwefekchlamm-bäder. Das Klima ist wegen der Nähe der Karpathen kühl und unbe-ständig. Die Quellen entspringen theils in der Waag selbst, theils amFlussufer, werden in 2 Brunnen gesammelt und kommen in den aufeiner Insel befindlichen Badehäusern zur Anwendung. Es befinden sichdort ein sogenanntes Spiegelbad und 4 weitere grössere Bassins (Gehbad,Schlammbad, Herren- und Frauenbad, Gemeines Bad), in welchen allenbeide Geschlechter gemeinschaftlich baden. Täglich einmal Nachmittags4 Uhr wird das Wasser abgelassen. In den Quellen des alten und neuenBrunnens beträgt die Temp. 56—64°, in den Bassins 36—41° C. Ausser-dem sind Einzelbäder vorhanden. Das Wasser des neuen Brunnens istnoch nicht analysirt, das des alten (Calc. sulf. 0.53, Calc. carb. 0.20,Natr. sulf. 0.34, fr. C0 2 102 c.c, HS 15 c.c.) wechselt in seiner Temp.je nach dem Stande des Flusses. Der Schlamm. der sich überall alsBodensatz des Wassers vorfindet und eine noch höhere Temperatur alsdieses hat, ist eine grünlichgraue, mattglänzende, butterweich anzu-fühlende Masse. Zu Lokalbädern verwendet, bildet er eine Specialitätdes Kurorts. Schafmolke, Traubenkur. Die hervorragendsten Indicationenbilden Gicht und Rheumatismus, alte Exsudate in den Gelenken, auftraumatischem Wege entstandene Läsionen (alte Wunden, Fracturen.Luxationen), in zweiter Linie Skrophulose, Rhachitis. chronische Becken-exsudate. Menstruationsstörungen, Neuralgien und Lähmungen.
P. ist Ebst. der Waagthalbahn (Lin. Leopoldstadt-Trentschin). — Unterkunft:Ein grosses Hotel mitten im Park, einige kleinere u. viele Privathäuser (Z. 5—15 fl.wöch.). Die Wohnungen liegen in ziemlicher Entfernung von den Bädern, dochsind stets zu billigen Preisen für Schwerkranke Sänften in Bereitschaft. — Kur-u. Musiktaxe: 7—13 fl. die Per«.; Bäder: 0.50—1.50 fl. — 4 Aerzte, 1 Apotheke:Kurzeit: 1. Mai bis 30 Sept.; Frequenz: 2700. — Litt.: Scherer 37: Heksch 84;K. v. Fodor 84: Weinberger 85.
ßanbibad, zum Kirchdorf l'iazzole mit 750 Einw. gehörig, im Valdi Rabbi einem Seitenthalc des Nocethals, 1249 m., ist das besuchtesteBad Südtirols. Es besitzt 2 kräftige alkalische Eisenquellen, die alteund die noch höher mineralisirte neue Quelle (Ferr. bic. 0.25, Natr.chlor. 0.28, Natr. bic. 1.62, Calc. bic. 0.33). Sie dienen beinahe aus-schliesslich zur Trinkkur; nebenbei Molken. Die roborirende Wirkungwird durch die Höhenlage wesentlich unterstützt.
Von Ebst S. Michele (Lin. Bozen-Verona) Postomnibus tagl. über Mezssoion)bardonach Male in 8 St.; von hier einmal tägl. in 27a Sl. bis Rabbi. Zweisp. von S. Michele(in Mezzolombardo beim Postmeister zu bestellen) nach Rabbi 24 fl.). T. in Male. —■