Panticosa—Parad.
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" inter, und besonders Jan. u. Febr. viele heitere Tage haben. Durch-schnittlich schneit es im Winter zweimal und der Schnee bleibt 3—5Tage liegen. Auf der vollständigen Beschneiung der umgebenden Bergeberuht meistens die weitere Beständigkeit des Wetters. Der unter derHumusschicht befindliche Boden stellt ein Gemenge von Sand mit zer-bröckelten Gestein (Gneis und Schiefer) dar und ist nach Regengüssenschnell wieder trocken. Starke Niederschläge ergiessen ihr Wasser indie Betten der beiden Bäche, welche bei Intra den See erreichen. VorLeberschwemmungon ist Pallanza durch seine Erhebung über den See-spiegel und durch einen guten Quai genügend geschützt. Der endemischeGesundheitszustand wird als günstig geschildert, die Mortalitätsziffer mit16-2 vom Tausend angegeben. Zu Anfang des Herbstes füllen sich dieGasthöfe am Lago Maggioro. Wer eine Traubenkur gebrauchen soll,findet hierzu im October gute Gelegenheit. Der Anfang November be-zeichnet einen wesentlichen Abschlag der Temperatur und treibt Warme-bedüi'ftige nach der Riviera. Zu einem vollen Winteraufenthalt in1 allanza eignen sich am besten Personen von schwacher Constitutionl "id Reconvalescenten, die hier unter ärztlicher Aufsicht und guter Ver-pflegung in einer gelind stimulirenden Luft sich leichter kräftigen. Inder zweiten Hälfte des Februar beginnt mit dem Auftreten der tnverini' M1 ' Kranke die bedenklichste Zeit, und erst im April, der dem Maidiesseits der Alpen entspricht, tritt eine Periode ein, die für alle ausde H» Süden Zurückkehrenden Pallanza zu einer angenehmen Uebergangs-station machen.
Von Bellinzona, Ebst. der Gotthardbahn, fuhrt eine Zweigb. in '/i St - naoh
ocarno, von hier mit Dampfboot in 3 3 /., St. nach Pallanza. Oder von Ebst. LavenoCi-m. Bellinzona-Genua) mit Dampfboot in '/, St. nach P. — P. u. T. — ünter-
unft: 2 grosse klimatisch günstig gelegene Gasthöfe u. mehrere kleinere im Ort.
~ Deutscher Arzt; Kurzeit: October bis Ende Mai. —. Litt.: Scharrenbroich 77.
Panticosa, in Hocharagonien, 1578 m., Spaniens berühmtestesp yrenäenbad, besitzt 5 indifferente Thermen (20°—35.5° C.) mit reichem' tickstoffgehalt, von denen die eine, die Hidalgoquelle, wegen einerschwachen Beimischung von Schwefelnatrium auch zur Trinkkur be-nutzt wird.
Die nächsten Ebstn. sind Laruns (Liu. Pau-Laruns) u. Pierrefltte (Lin. Lourdes-lerrefitte); von dort Q och 10 Fahrst. Unterkunft in den Kürgebäudenj Kur-zei t' -'"li bis Sept.
Parad, Dorf in Ungarn im Komitale Heyes, 200 m., am nördlichen»hange des Mätragebirges, besitzt am Ort und in der Umgegend 3ver-