220
Kreuzburg— Kreuznach.
quelle, Molken, Soole und Fichtennadelextract benutzt. Die hauptsäch-lichsten Indicationen sind die Reconvalescenz, Anämie und Chlorose,chronischer Katarrh und Emphysem, Skrophulose und beginnende Phthise.Von Ebst. Gmünd (Zweigbahn Holzkirchen-Gmund der Lin. München-Rosenheim)3mal tägl. Post über Tegernsee in 2'/a St. — Unterkunft im Kurhause mit fast200 Z. (Z. tägl. 1— 4 Mk. ; Wirtbstafel 1.50—3 Mk.). Bei der häufigen üeberfüllungdes Kurorts sind Vorausbestellungen zeitig an die Bade-Direction Kreuth bei Tegern-see zu richten. Kur- und Musiktaxe: I fers, wöchentl. .'!, 1 Fam. 5—7 Mk.,Bäder: 0.80—1.30 Mk. — Arzt anwesend: Kurzeit: 1. Juni bis 15. Sept.; Fre-quenz: 800. — Litt.: Pletzer 75; licet/. 79.
Kreuzöurg, weimarisches Städtchen mit 1800 Einw. am linkenWerraufer: Sommerfrische mit Kochsalzquelle Im Osten erhobt sichder Mihlberg (377 m.), im Westen erscheinen die Höhen des hessischenBerglandes. Das Werrathal kann sich an Naturschönheit hier mit demSaalthale messen. Die Soolquelle „Wilhelmsglück - ' enthält auchetwas Glaubersalz (Natr. chlor. 8.90, Natr. sulf. 1.03, Magnes. sulf.0.30, Calc. sulf. 2.51). Molkenkuranstalt. Neben der Trinkkur werdenKiefernadel- und Eisenmoorbäder bereitet.
K. liegt 11 Km. nördlich von Eisenach, womit Postverb. — Unterkunft inGasthäusern u. Privatwohnungen zu billigen Preisen. — 1 Arzt, 1 Apotheke.
Kreuzen, oberösterreichischer Marktflecken und besuchte Wasser-heilanstalt, 430 m., oberhalb der Donau in schöner Lage und mit zahl-reichen aus dem Granitboden entspringenden Quellen. In der NäheNadelholzwaldungen.
Von der Donaudampfschiffstation (nein 6 Km. (1 St. Fahrzeit), von Ebst. Am-stetten (Lin. Linz-Wien u. Klein-Reifling-Amstetten) Post in 2'/ 2 St. — Unterkunftin der Anstalt (Pens, mit Kur von 26 fl. wöchentl. an. Aerztliehe Direction),'■') Gasthäuser, l(i Privathäuser. Kurzeit: 15. April bis 15. Oct.; Frequenz: 450.Litt.: ürbaschick 75; Fleischanderl 87.
Kreuznach, preussische Kreisstadt mit 16500 Einw. im Nahe-thal oberhalb Bingen, 105 m., in prachtvoller Lage, besitzt 20 schwachjod- und bromhaltige Kochsalzquellen, von denen 5 zu Kuren benutztwerden. Das Klima ist milde und gleichmässig. Bei einer Mitteltem-peratur des Sommers von 18.4° C, betragen die täglichen Wärme-schwankungen nicht mehr wie 6°. Die Beobachtungen der relat. Feuch-tigkeit (Jahresmittel 74.9%) und der Niederschläge sprechen für einengeringen Feuchtigkeitsgrad der Luft. Dem Luftgenuss ist ebenso durchdie landschaftliche Schönheit der Umgegend wie durch zweckmässigeAnpflanzungen Vorschub geleistet, und das Gradirhaus im Kurpark undeine Inhalationshalle unterstützen diese Vorzüge. Von den Quellen