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Cleve—Colberg.
anspornende Wirkung dos Klimas kann bei abgehärteten Personen undreizlosen Subjecten mit Vortheil benutzt werden und Solchen mag Claus-thal als Sommerfrische dienen. Saubere Badeanstalt der Knappschaftmit Fichtennadel- und Dampfbädern.
Von Ebst. Langeisheim (Lin. Vienenburg-Seesen) führt eine Zweigb, in 1 St.nach Clausthal, von Ebst. Osterode (Lin. Seesen-Herzberg) erreicht man Ol. mit derPost in P/4 St., v. Ebst. Andreasberg (Lin. Scbarzfeld-Andreasberg) ebenso in 3 Si. —Unterkunft in 4 Gasthöfen, 4 Aerzte, 2 Apotheken; Karzeil v. 1. Juni nis15. Sept.
Cleve, Stadt mit 1O0OÜ Einw., am Niederrhein, 55 m., nahe derholländischen Grenze. Auf hügligem Terrain und mit waldreicher Um-gebung anmuthig gelegen, hat der Ort ein äquables, von der Nordseebeeinflusstes feuchtwarmes Klima. Das im Thiergarten in der Nähe derStadt befindliche stattliche Friedrich Wilhelms -I lad, im Besitz einerActien-Gesellschaft ist Wasserheilanstalt und bietet dabei Gelegenheit zuMinoral- und Dampfbädern, zur Gymnastik, zu Inhalationen, zur Elektro-therapie und zu Kuren mit Milch, Molken, Trauben und Kräutersäften.Auch kommt eine dort entspringende erdig-saliniscfie Eisenquellezur Mitbenutzung.
('. ist Ebst. der Lin. Cöln-Goch-Zevenaar. Unterkunft in den Leiden derActien-Gesellsch. gehör, u. 4 sonstigen Hotels (Pens. 5 M. tägl. Z. v. 2 M. an). Kur-taxe 5 Mk. 8 Aerzte, 1 Apotheken; Kurzeit im Hotel Stimm vom 1. März bis31. Ort., im Badhotel während des ganzen Jahres.
Colberg, pommersche Hafenstadt (früher Festung) mit 16500 Einw.an der Mündung der Persantc in die Ostsee, ist gleichzeitig Seebad undSoolbad. Das Sommerklima ist kühl (16.8° C.), mittelfeucht (rel. Feucht.74%) und windreich. Für die öffentliche Hygiene ist durch Kanalisationund Wasserleitung mit tadelfreiem Trinkwasser gut gesorgt. Der eigent-liche Badeplatz ist die nur durch die Dünen und den Strandpark vomMeere getrennte Vorstadt Colbergermünde. Der Strand ist feinsandigund steinfrei, der Wellenschlag meist ziemlich lebhaft. Die beiden fürdie Geschlechter getrennten Seebadeanstalten gehören der Stadt, undwerden von dieser vorwaltet. Die Anstalt für warme Seebäder befindetsich in den Anlagen am Strandschloss. Die 5 Soolquellen enthalten20—50 pro mille Chlornatrium (Wilhelmsquelle 21, Marktsoole 33,Zellenberger und Münderfeldquelle je 40, Salinensoole 44°/ 00 ),0.6—1.8 Chlormagnesium und 1.5—4.4% 0 Chlorcalcium. Die Salinen-quello und die Münderfeldquelle werden mit kohlensaurem Wasser ge-mischt auch zur Trinkkur benutzt. Es existiren 3 in Privatbesitz be-