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Badersee -Bagneres de Luchon.
samkcil. die prachtvollen bis zum Fusse der Zugspitze sich ausdehnen-den Nadelholzungen (Eibsee 3 /i St.), machen <lou Ort für Reconvales-eenten, Ueberbürdete und Erholungsbedürftige zu einer empfehlenswer-then Sommerfrische.
Von München mittelst Eb. in 3'/a St. nach Slurnau. Von hier per Post in•'>7i St. nach Partenkirchen (26 Km.), von wo 2mal tägl. ein Omnibus in 1 St. nachli. fährt. — Unterkunft: Hotel im Schweizerstyl mit guter Verflegung (Pens.5- 6'/a Mk. tägl.). Bäder u. Douchen im Hause; Kuh- u. Ziegenmilch. NächsterArzt in dem I St. entfernten Garmisch; daselbst auch Tel. Kurzeit vom 15. Maibis Ende Sept.
Bagneres de Bigorre, französische Stadt im Departemenl EJautes-Pyrenees mit 9500 Einw., 550 m., in hübscher Lage am linken Uferdes Adour bei dessen Austritt ans der reizenden Vallee de Campan.Es entspringen hier etwa 50 erdig-salinische Eisenquellen mit einer Temp.von 18—51" ('., welche in sehr verschiedenen MischungsverhältnissenGyps, dopp. kohlens. Kalk. Kochsalz. Glaubersalz, Bittersalz und Eisenenthalten. Plethora abdominalis, Chlorose und Anämie in Verbindungmit träger Unterleibsfunction werden der Trink- und Badekur unter-worfen. Ausserdem wird in Bagneres noch \ou der relativ starkenkalten Schwefelquelle von Labassere (Natr. sulfurat. 0.046) beiKatarrhen des Larynx und der Bronchien Gebrauch gemacht.
Von Ebst. Tarbes führt eine Zweigb. (22 Km.) in 10 Min. nach 1!. Unter-kunft in (i Hotels (Beausejour, France, Frascati etc.) u. in vielen Privatwohnungen(Z. 2—•'! fr. tägl.). — Bäder im Etablissement thermale de la ville (Thermes deMarie-Therese), in den ih. de salut, de Bellevue etc. (ein Bad l'/ 8 —2 fr.). Ueber20 Aerzte; Saison: 1. Juni bis Mitte Oct., doch auch Winterkur; Frequenz; 20000.
Bagneres de Luchon (Balneariae Lixonienses, Luchon), franzö's.Stadt im Departement Haute Garonne mit 4300 Einw., 629 m., Endortdes gleichnamigen fast bis an die spanische Grenze und an die Ccn-tralkette der Pyrenäen hinanreichenden Thaies, ist; berühmt durch seine
warmen Schwefelquellen (Temp. 17.....66° C). Das Klima ist müder wie
das des 300 Meter höher gelegenen Cauterets, aber das Wetter ist hoch-gradig veränderlich, und Gewitter und starke Niederschläge sind sehrgewöhnlich. Die wichtigsten Bestandteile der Thermen. 54 an Zahl,sind Schwefelnatrium und Kochsalz. Die heisseste Quelle, Bayen ge-nannt (Natr. sulfurat. 0.078, Natr. chlor. 0.08), hat 66° C, es folgenGrotte inferieure und superienre mit 58. Heine mit 55, Azemar undBordeu I. mit 53, Richard superieure mit 50" u. s. w. Sehr auffallendist die Veränderung, welche das Thermalwasser sofort an der Luft er-leidet: es wird weissschimmernd, milchig und entwickelt IIS. Man wen-