Anlas—Aussee.
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Aulus, französ. Dorf am nördlichen Abhänge der Pyrenäen mitnahe an 1000 Einw., 776 m.. in einem vom Garbet-Flüsschen bewäs-serten tief eingeschnittenen bewaldeten Thalkessel. Von seinen 3 lauenerdig-salinischen Eisenwässern (Temp. 18 — 20°) ist die Bacque diebedeutendste (Calc. bic. 0.14, Calc. sulf. 1.93, Magn. sulf. 0.34, Natr.sulf. 0.14, Natr. chlor. 0.04, Ferr. bic. O.Ol). Sie war schon den Rö-mern bekannt und ihrer eröffnenden und diuretischen Wirkung schreibtman bei veralteter Syphilis gute Erfolge zu.
Von Ebst. Boussens (Lin. Toulouse-Tarbes) Zweigb. nach St. Gironn in 1 St. 10 Min.Von hier Post nach A. (33 Km.) in 3 St. — Unterkunft in mehreren grossenHotels. Grosses neues Kurhaus mit vorzüglichen Bade-Einrichtungen.
Aussee, steirischer Marktort mit 1500 Einw., 660 m., in einem2—8 St. langen und ebenso breiten, schön bewaldeten, von der Traundurchllossonon Kesselthal: Klimatischer Sommerkurort und höchst kräf-tiges Soolbad. Bei Markt Aussce vereinigen sich die vom Altausseer-See, Oedensee und Grundlsee herkommenden Traunbächc zum eigent-lichen Traunlluss. Die jene Bäche bogleitenden Uferhöhen bilden eincoupirtes Terrain, auf welchem in anmuthigster Weise die Häuser undVillen ausgestreut sind. Weiterhin sind die Thalwände bis zu denSennhütten hinauf dicht mit Nadelholz bestanden. Thalabwärts treffenW| r Buchen, Eschen, Ulmen und Nussbäume, und die Häuser selbst,'"mitten üppiger Fluren und schöner Gärten, sind meist wieder voneinzelnen Baumgruppen, worunter riesige Ahorne sich auszeichnen, um-geben. Im Orte selbsl in unmittelbarer Nähe des Kurhauses, befindet■ s|< 'h eine Parkanlage, die Mecsery-Promenade. Hin Kranz hoher Kalk-ige hält heftige Winde, besonders Nord und Ost, dem Thalkessel fern.Entsprechend der Moereshöhe, der Nähe von Wasserbecken und derpichen Vegetation ist, die mittl. Sommertemp. mit 15.3° C. ziemlich""''lug- die rel. Feuchtigkeit dagegen mit 77—81% ziemlich hoch.öommerregen sind häufig; so ha! der .Juli deren 21. Juni und August• |( ' '<• Oui angelegte und aufgeschüttete Fusswege ermöglichen den,u %enuss auch bald nach reichlichen Niederschlägen, und auch beitr °ckenem Wetter verhindert die überall vorhandene Humusschicht dasAuftreten von Kalkstaub. Die sehr reine, wenig bewegte, relativ kühle" ,l(1 massig feuchte Luft von Aussee lässt das dortige Klima, angemessen^«meinen, wo es sich darum handelt Reizzustände der Lungen oder( cs Nervensystems zu beseitigen. Auch der gute endemische Gesundheits-zustand wird zu Gunsten des Klimas angeführt. Hierzu kommt nun