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Ambra.
Fette.
Cera.
dens die Elemente des Wassers aufnimmt und sich als Aethal ausscheidet.Das Aethal = 32C 6GHO-4-H, ist ein fester, fettartiger, weisser, krystal-linischer, nicht verseifbarer, geruch- und geschmackloser Körper, schmilztbei 40°, verflüchtigt sich unzersetzt bei abgeschlossener Luft, ist inWasser und Kalilauge unlöslich, in warmem Alkohol leicht löslich. Smitherhielt zwar das Aethal, aber statt Margarin- und Oelsäure eine Säure,die er Cetinsäure nannte. Nach Heintz ist die hauptsächlichste SäurePalmitinsäure (Cetinsäure, Cetylsäure, Aethalsäurel. daneben findensich noch Stearinsäure, Myristinsäure und Laurinsäure (Lauro-stearinsäure, Pichurimtalgsäure). Der Aethal von Chevreul ist aber auchnicht rein, sondern besteht aus: Aethal (Cetyloxydhydrat) = 82C (Uli -10,Methal=28C60H40, Lethal= 24C 52H 40, und Stethal = 3GC 70H4O.Durch Schmelzen mit Natronkalk liefern unter Wasser»toffentwickluug:reines Aethal Palmitinsäure, Stethai Stearinsäure, Lethal Laurostea-rinsäure, und Methai Myristinsäure.
AMBRA GRISEA.
Ambarum. — Ambra.
Die Ambra wird auf dem Meer schwimmend so wie in den Ein-geweiden des Pottwalls gefunden, ihr Ursprung ist aber noch unbe-kannt. Sie findet sich in unregelmässigen, undurchsichtigen, wachs-artigen, leichten und leicht zerbrechlichen, mit helleren und dunk-leren Streifen und Flecken durchzogenen Stücken von grauer odergraubrauner Farbe, die zuweilen noch schnabelförmige Hornkiefervon Cephalopoden enthalten. Sie ist fast geschmacklos, von fei-nem Tabaksgeruch, erweicht in der Hand, lässt sich von einerglühenden Nadel leicht durchstossen, schwimmt auf dem Wasser,schmilzt und verbreitet sich ölartig auf demselben, wenn es bis zumKochen erhitzt wird, schmilzt leicht mit Fetten zusammen, löstsich in kochendem Alkohol, in Aether und in ätherischen Oelen.Aus der kochenden gesättigten alkoholischen Lösung scheidet sichbeim Erkalten das Ambrafett in zarten, weissen, glänzenden,nadeiförmigen Prismen aus. Von kalter wie von kochender Kali-lauge wird sie kaum angegriffen und enthält nach John; 85,0 Am-brafett; 2,5 süsses balsamisches Extrakt; 1,5 unlöslichen braunenRückstand, Benzoesäure und Kochsalz.
CERA.
Wachs.
Apis mellifica Linn.
Syst. nat. Regio II. Animalia evertebrata, Cohors I. Animalia arti-culata, Classis 6. Insecta, Ordo 3. Hymenoptera, Familia 21.Melitideae.
Die Bienen leben in Gesellschaften, die aus der überwiegendenAnzahl (20 — 60,000) von Geschlechtslosen (fr) oder Arbeitern,eigentlich verkümmerten Weibchen, aus einer geringeren Zahl(200—2000) Männchen oder Drohnen (o 7 ) und einem Weibchen