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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 3 (1920) Heterocyclische Verbindungen
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Naphthofluorindin usw.

steht z. B. der Einwirkung von konz. Salzsäure selbst bei 200°. SeineSalze dissoziieren leicht, sind in Wasser unlöslich und werden auchvon Alkohol nur sehr schwer gelöst, und zwar mit blauer Farbe undbraunroter Fluorescenz.

Dem Naphthofluorindin 1 der Formel VI (S. 1449) kommt die Eigenschaft derFluorescenz nicht zu. Es löst sich in konz. Schwefelsäure rein blau.

Das anguläre System VII (s. u.) aus drei Benxol- und zwei Pyraxin-Bingen istin einer Verbindung vertreten, die aus Rhödizonsäure (Dioxydiehinoyl, vgl. Bd. II,Tl. I) durch Kondensation mit o-Amino-diphenylamin entsteht 2 .

VIII)

Das System VIII aus xtcei Benxol-Bingen, einem Cyclopentan-Bing und, xwetPyraxin-Bingen ist durch Kondensation von Leukonsäure (s. Bd. II, Tl. I) mito-Toluylen-diamin aufgebaut worden 3 .

Zu einem System mit drei doppelseitig an Benxot kondensierten Pyraxin-Bingen*— IX, s. u. — ist man von der Rhödizonsäure gelangt (vgl. Bd. II, Tl. I bei Rhö-dizonsäure).

IX)

1 Nietzki, Vollenbruck, B. 37, 3887 (1904). — S. auch 0. Fischer, F. Römek,B. 40, 3411 (1907).

Phenanthrenhaltiges Fluorindin: Kehrmann, B. 33, 405 (1900).

2 Kehrmann, Duret, B. 31, 2440 (1898).

Analoge Systeme mit Naphthalin-Kernen: Zincke, Wieoand, A. 286, 61, 80(1895). — 0. Fischer, Schindler, B. 41, 394 (1908).

3 Nietzki, Benckiser, B. 19, 777 (1886).

System aus 4 Benzol-Ringen, 1 Cyclopentan-Ring und 2 Pyrazin-Eingen: Ull-mann, Cassirer, B. 43, 444 (1910).

4 Nietzki, Kehrmann, B. 20, 325 (1887). — Nietzki, A. W. Schmidt. B. 21,1227 (1888).